Bullet Journaling – Was, Wieso&Wie? BuJoWeek

Happy New Year ihr Lieben!

Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen und geht in das neue Jahr voller Motivation und Ehrgeiz! Als diesjähriges Planer-System bleibe ich bei meinem Bullet Journal und ich wollte euch das ganze auch noch einmal näher bringen mit der Bullet Journal Week!

Die Woche erwarten euch 4 Posts rund um das Thema Bullet Journal und heute beginnen wir mit einem Post, der euch einmal erklärt was das denn überhaupt ist, wo es herkommt, warum man es macht und wie man es macht.

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Was ist das?

Das Bullet Journal oder auch kurz BuJo genannt, wurde von Ryder Caroll ins Leben gerufen. Es handelt sich um die Idee ein System zu haben, was perfekt auf dich zugeschnitten ist. Es kann passieren, dass die meisten Kalendersysteme einfach nicht für dich funktionieren, dass du mal für einen Tag nur 2 Zeilen benötigst aber dann für den nächsten eine halbe Seite. Das Bullet Journal ist genau auf dich zugeschnitten, weil du es genauso gestaltest wie du es brauchst.

Du kannst also aus dem einfachsten Notizbuch deinen Kalender, dein Tagebuch, dein Skizzenbuch, deine To Do Liste oder auch alles zusammen gestalten. Also jedes Notizbuch was dir gefällt, egal ob Dick, Dünn, Liniert, Kariert, Gepunktet, A5, A4 und was sonst nicht noch alles gibt. Du kannst dir aussuchen was du magst und das draus machen was dir gefällt.

Warum?

Es ist sicherlich für manche ziemlich mühsam, jeden Tag, jede Woche oder jeden Monat, seinen Kalender zu zeichnen und alles vorzubereiten, aber für mich persönlich ist es sehr entspannend, den Monat zu planen und zu gestalten. Man kann so auch herausfinden was man wirklich mag, was für einen funktioniert.

Dieses Buch kann aber auch der aller beste Freund werden, wenn man in ihm auch alle wichtigen Informationen beinhaltet, Übersichten von allem hat und einem hilft Gewohnheiten anzutrainieren und abzutrainieren. Ich bin mit dem System sehr zufrieden und würde mir nie wieder einen anderen Kalender wünschen, außer vielleicht einen Poster-Kalender, bei dem ich das ganze Jahr als Übersicht habe, aber nur, weil ich noch kein wirkliches System gefunden habe das in mein Bullet Journal einzubauen.

A photo by Stefan Bookblock. unsplash.com/photos/wdf0FsoPAGc

Wie? (Ryder Carrolls Ansicht)

Die Vorbereitung:

Ryder Carrol hat sich da schon viele Gedanken gemacht und eine Anleitung entworfen, die ich aber nicht zur Gänze befolge.

Es beginnt mit dem Rapid Logging oder auch der Schnellen Protokollierung. Diese besteht aus ‚Themen‘, ‚Seitenzahlen‘ und ‚Bullets‘

Als erstes beginnt man in seinem Notizbuch in die oberste Ecke das Thema zu schreiben, was man auf dieser Seite behandelt.

Dann nummerieren wir die Seiten durch.

Zum Schluss legen wir unsere ‚Bullets‚ fest. Ich kann das Wort leider nicht sinngemäß übersetzen, aber man soll hier die Symbole für Aufgaben (auch für die Stadien ‚Erledigt‘, ‚verschoben‘  oder ‚geplant‘ ) Termine und Notizen festlegen. Und dazu kommen noch Symbole, die ‚Priorität‘, ‚wichtig‘ oder wenn man etwas näher untersuchen sollte, darstellen.

Der Aufbau:

(Key/Legende) – um deine Symbole und deren Bedeutung festzuhalten.

Index/Inhaltsverzeichnis – Um die Übersicht in deinem Bullet Journal zu behalten.

Future Log – Übersicht des Jahres mit Platz um für jeden Monat Events, Ziele, Termine festzuhalten

Monthly Log – Übersicht des Monats auf 2 Seiten mit dem Kalender auf der einen Seite und der Aufgaben-Liste auf der anderen Seite.

Daily Log – Übersicht des Tages mit allen Events und To Dos. Hier kann die ganze Seite voll geschrieben werden oder auch gar nichts, wenn man. Nichts an dem Tag gemacht hat. Das System gibt einem die Möglichkeit immer Tage zu überspringen ohne Platz zu verschwenden. Hier gibt es auch den Hinweis, die Tage nicht im Vorraus zu planen, sondern erst am Morgen oder am Abend davor, weil du nie weißt wie viel Platz du brauchst.

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Funktion

Migration – Wenn man einen neuen Tag  beginnt oder einen Monat, dann wirft man einen Blick auf den Tag oder Monat davor und sieht bei den Aufgaben, was erledigt wurde und was nicht. Man übernimmt einfach alle unerledigten Aufgaben in den neuen Monat.

Das ganze könnt ihr übrigens noch auf der offiziellen Webseite ansehen mit richtigen Bildchen dazu.

Keine Grenzen…

Du bist in deiner Kreativität nicht eingeschränkt, wenn es um dein eigenes Bullet Journal geht. Auf Pinterest, Instagram, Facebook und YouTube gibt es tausend Wege unglaublich kreativ zu sein. Man kann Tracker für alles Mögliche einbauen, Farbe benutzen, verschiedenste Schriftarten einbauen, du kannst vom System abweichen, zum Beispiel anstatt einen Daily Log nur Weekly Logs machen.

Der richtige Weg zu deine eigenen System besteht aus „Try and Error“ also Versuchen und Scheitern. Du weißt nicht, welches System für dich am besten funktioniert, wenn du es nicht ausprobiert hast.

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Für mich ist Bullet Journaling…

… ein kreativer Weg mein Leben zu organisieren. Es ist entspannend sich hin zu setzen, mir Themen auszudenken um alles um den Monat herum um neue Sachen zu zeichnen. Ich habe Sachen ausprobiert und bin noch auf meinem Weg das zufinden, was wirklich zu mir passt und währenddessen nehme ich euch immer noch jeden Monat mit auf meine Reise. 🙂

Das war’s von mir für heute, bis zum nächsten Mal.

Lisa ♥

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2 Antworten auf „Bullet Journaling – Was, Wieso&Wie? BuJoWeek

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