Ausmisten – Tipps und Tricks

Ja, altes Thema, ich weiß. Ausmisten ist etwas, mit dem ich mich die letzten Jahre stark beschäftigt habe und dabei ist der eine oder andere Tipp herausgekommen, den ich an euch weitergeben möchte.

Ich finde einfach mal alles auszumisten und unnötigen Ballast los zu werden, ist das richtige bevor man ins neue Jahr startet und diesen ‚Neuanfang‘ begeht. Natürlich kann man zu jeder Zeit, an jedem Tag einen Neuanfang starten und alles auf 0 zurücksetzen. Dafür ist es gut alles loszuwerden, was einen runterzieht, was schlechte Eigenschaften in uns hervorruft und auch böse Erinnerungen in unseren Köpfen aufblitzen lässt. Alles was uns schlecht fühlen lässt soll aus unserem Leben verschwinden. Klingt wahrscheinlich super dramatisch aber es gibt so viele Dinge in unseren Leben, die unglaublich viel Wirkung auf unser Gemüt haben.

Aus dem Buch „Magic Cleaning – Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert.“ von Marie Kondo gibt es schönes Zitat zum Thema Aufräumen.

Aufräumen ist nur eine physische Handlung und es geht um 2 Dinge: Entscheiden ob die Sache bleiben darf oder weg kann und wenn sie bleibt, einen richtigen Platz dafür finden.

Schritt Nummer 1: Kategorie aussuchen.

Meiner Meinung nach beginnt man beim Aussortieren damit, alles in Kategorien einzuteilen. So hat man den besten Überblick, was man alles hat und ob man auch Sachen doppelt hat. Oft beginnt man mit Kategorien „nicht emotionaler“ Gegenstände, Kleidung, Schreibwaren, Küchenutensilien, Elektronik, etc um sich in Sachen Aussortierung zu Üben um dann bei den emotionalen Dingen, besseres Spiel zu haben. Wir beginnen mit Kleidung, damit kann jeder anfangen und da kann man auch am meisten loswerden.

Schritt Nummer 2: Alles auf einen Haufen und Unterkategorien bilden

Jetzt sammeln wir alles von der gewählten Kategorie und werfen es auf einen Haufen um alles auf einen Blick zu haben. Bei unserem Beispiel Kleidung nehmen wir alles, wirklich ALLES und legen es auf den Boden, Bett, da wo ihr Platz habt. Also kramen wir jetzt den Kleiderschrank aus, jede Schublade, die Garderobe und jede Kiste wird ausgeleert und zusammengetragen. Dann werden weitere kleine Häufchen gebildet. Jacken, Tops, Hosen und und und. Es ist wichtig alles rauszunehmen, denn so ist es für uns einfacher den Überblick zu behalten und wir müssen mehr oder weniger jedes einzelne Stück anfassen und einmal beachten.

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Schritt Nummer 3: „Behalten/Vielleicht/Weg Damit“

Nach dem wir erstmal den Schock verdaut haben, wie viel wir besitzen, wird sortiert. Jede Kategorie (Hosen, Tops, Jacken) wird nun einzeln angeguckt und wir gehen jedes Stück einzeln durch, es wird entschieden ob ich es behalten möchte oder nicht. Wenn man es eigentlich behalten möchte, es aber zum Beispiel kaputt ist, schmutzig, es sich schlecht aufbewahren lässt oder man sich schlicht nicht sicher ist kommt es auf den „Vielleicht“ Stapel. Übrigens wenn Sachen nicht mehr passen, weg damit. Im Ernst.

Schritt Nummer 4: „Einräumen“

Wir kümmern uns nun um den „Behalten“ Haufen. Wir sehen uns alles an (ob auch alles in Ordnung ist) und suchen uns dafür den richtigen Platz und räumen es ein. Wenn alles den richtigen Platz hat, dann ist es auch später einfacher aufzuräumen.

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Schritt Nummer 5: „Aus dem Vielleicht ein Ja oder Nein machen.“

Jetzt arbeiten wir den „Vielleicht“ Stapel ab. Ich persönlich vertrete die Meinung, wenn ich mir nicht zu 100% sicher bin, dann kommt das Teil weg. Aber wir sehen uns die Sachen einfach mal an. Wenn es Kaputt ist, fragt man sich, ob man es anziehen würde wenn es denn nicht kaputt wäre, bei schmutzig genauso, vorausgesetzt man kann den Schaden überhaupt iiiiiirgendwie beheben. Ansonsten fragt man sich:

Wann habe ich es zuletzt benutzt/getragen?
Hängt eine schöne Erinnerung dran?
Warum habe ich es mir gekauft?
Dann kommt wieder der Einräum-Part und dann ist man rein theoretisch fertig. Die aussortierten Sachen werden verschenkt, gespendet, verkauft oder einfach weggeworfen.

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Jetzt gibt es noch ein paar Tipps:

Kein weiteres Schlafshirt – Nein, du wirst dieses T-Shirt nicht noch als weiteres Schlaf-Shirt benutzen, guck dir mal den Haufen an Schlafsachen an den du hast.

Sag keinem Familienmitglied, dass du ausmistest (vor allem nicht deiner Mutter)

Zeigen keinem, was du ausgemistet hast, vor allem nicht deiner Mutter!

Trenne dich auch von Geschenken

Löse dich nicht nur von materiellen Dingen in deinen 4 Wänden, sortiere auch in deinem Kopf aus.

Sortiere auch Freundschaften aus.

Entferne alles was dich runterzieht.

Sortiere nicht aus wenn du traurig bist…

…aber auch nicht wenn du überglücklich bist.

Schaut jetzt bei ChaosMariechen vorbei. ♥

New Years Week 1

Das war’s von mir. Bis morgen 🙂

Lisa ♥

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