20’s in my 21’s – Was habe ich gelernt?

It’s my Birthday, It’s my Birthday… Und zur Feier des Tages wollte ich 20 Dinge mit euch teilen, die ich in meinen 20 Jahren Leben gelernt habe. Sowohl witzige Geschichten, als auch kleine „Weisheiten“ haben hier ihren Platz gefunden und da ich heute 21 Jahre werde, dachte ich, dass ist doch gut sowas mit euch zu teilen. (und ein paar Kinderbilder findet ihr auch)

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(1) Nur noch schwarze Socken im Schrank haben

Ja, das ist eine ziemlich simple Regel, aber effektiv. Ich habe seit ungefähr zwei Jahren fast nur noch schwarze Socken im Schrank. Warum? Erstens passen sie immer zu jedem Outfit. Zweitens, sollte ich eine verlieren oder es sollte eine Löcher bekommen, dann kann ich diese problemlos mit den anderen Socken kombinieren und falls sich ein anderes vereinsamtes Söckchen findet, können die zusammen wieder prima ein neues Paar abgeben.

(2) Lache über dich selbst

Ich denke, einfach um sich das Leben einfacher zu machen ist es wichtig auch über sich selbst lachen zu können. Es macht einen gewaltigen Unterschied für die Menschen um dich herum und vor allem für dich selbst, wenn du nach einem Patzer darüber lachen kannst. Stell dir vor du stolperst und fällst der Länge nach auf den Boden, alle sehen dich an. Du hast jetzt zwei Möglichkeiten, entweder ganz schnell mit hochrotem Kopf aufstehen, jeden Blick Kontakt meiden und so schnell wie es geht das Weite suchen. Oder du lachst über dich selbst, weil du gestolpert bist. Über sich selbst lachen zu können, macht einen sympathischer und auch selbst bewusster. Ich muss das an manchen Stellen noch üben, aber Witze über sich selbst machen zu können, ist eine schöne und für mich wichtige Fähigkeit, es stellt dich auch mit anderen Menschen auf eine Ebene. Chris Tall vertritt diese schöne Ansicht bezogen auf verschiedene Menschengruppen. Chris macht sich eben über alle lustig, weil er findet, dass man hier die Menschen nicht ausgrenzen darf.

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(3) Sei du selbst, nicht deine eigene Wunschvorstellung von dir

Das ist etwas, was ich in dem Buch „Happiness Projekt“ von Gretchen Rubin gelernt habe. Wir alle haben Hobbys, Dinge mit denen wir uns beschäftigen und dann haben wir Dinge, die wir ganz cool und interessant finden, aber uns nicht näher damit beschäftigen und dennoch, umgeben wir uns damit. Man liebt diese Vorstellung, der Art Mensch zu sein, der bestimmte Dinge tut, aber man ist einfach nicht dieser Mensch. Ich liebe die Vorstellung oft zur Tanzschule zu gehen, andere Sprachen zu sprechen oder auch fast jede Woche auf Partys zu gehen und unter Menschen zu sein. Die Wahrheit ist aber, dass ich diese Dinge nicht tue, weil ich sie nicht genießen kann oder nicht so viel Spaß daran habe, wie andere Menschen es tun. Das zu akzeptieren und zwangsläufig auch die Tatsache, dass ich keine 1A Tänzerin werde, hilft mir aber mich mehr darauf zu konzentrieren, was mir gefällt und was ich wirklich mag. Es ist ein Unterschied die Vorstellung jemand anderes zu sein zu lieben, oder zu lieben was man wirklich tut und wer man ist.

(4) Lass los

Ich bin jemand der gern abends im Bett lag und dem plötzlich alle Sachen in den Kopf kamen, die peinlich waren, in dem man sich falsch verhalten hat oder auch nicht so erfreuliche Dinge, für die man selbst nichts kann. Gerade in den letzten Monaten habe ich einfach versucht bestimmt Dinge loszulassen. Dann bin ich eben mal in der 4. Klasse vor versammelter Mannschaft in den Matsch gefallen, dann ist eben eine Freundschaft zu Ende, weil der Kontakt sich im Sand verlaufen hat. Besonders die Dinge, die man nicht mehr ändern kann oder auf die man auch keinen Einfluss hat, sollten einfach aus dem Kopf gestrichen werden, damit diese Platz machen für die ganzen schönen Momente und Gedanken.

(5) denk positiv

Bleiben wir gleich in unseren Köpfen, wenn es etwas gibt, was mir im Leben immer etwas gebracht hat, dann ist es positiv zu denken. Manche Dinge vond er positiven Seite zu sehen, sich vorzustellen was passieren kann, wenn ein Plan aufgehen kann, motiviert einen dran zu bleiben und man gibt sich automatisch mehr Mühe. Positives Denken ist allerdings nicht ganz so leicht, dafür braucht man eine Prise Optimismus und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Vertraut man sich selbst und weiß, was man schaffen kann, dann ist es leichter Pläne motiviert umzusetzen und Ziele zuerreichen. Wenn man kein Vertrauen hat, kommt schnell diese ‚es klappt sowieso nicht‘ Einstellung und damit auch oft der Entschluss, es gar nicht zu versuchen.

(6) miste regelmäßig aus

hihi, dazu kommt übermorgen noch ein Post. Aber mal ehrlich. Seit ich angefangen habe in bestimmten Zeitabschnitten auszusortieren, fühle ich mich einfach besser und leichter. Nicht nur Gegenstände wie Kleidung oder Unterlagen, sondern auch Menschen oder Projekte sind oft auch ein Teil von dem, was am nötigsten aussortiert werden muss. Giftige Beziehungen ziehen uns runter und verhindern, dass wir uns entwickeln und frei entfalten können. Deswegen sollte man ab und zu mal alle Bereiche in seinem Leben ansehen und einfach das was man nicht will weg tun.

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(7) Riskier mal was

Risikos einzugehen, gehört zum Leben dazu. Man sollte über die eignen Grenzen hinaus gehen um zu sehen ob es nur eine Grenze in unseren Köpfen war oder ob es tatsächlich eine Grenze ist, was man nicht überschreiten sollte. Einfach aus dem Muster ausbrechen, die Wohlfühlzone verlassen…

(8) Mach’s einfach

…einfach den Kopf mal ausschalten und dass machen was man selbst will, braucht und nicht darüber nachdenken was andere Menschen denken, deren Gedanken sind in unserer Vorstellung sowieso schlimmer als in der Realität. Besonders hatte ich diesen Offenbarungsmoment, als ich zum High Field Festival einfach mit langer Hose und Bikini Oberteil durch die Gegend gelaufen bin. Ziemlich banal, aber ich habe mich gesträubt, weil ich dachte ich hätte nicht die Figur dafür, aber leider hatte ich nur lange Sachen mit und es war so warm, dass ich nicht drum rum kam. Und wisst ihr was passiert ist? Richtig, nichts. Mich hat niemand ausgelacht, niemand hat mich beschimpft oder beleidigt. Keines der Szenarien in meinem Kopf hat stattgefunden. Also mach einfach das was du willst, was du mal brauchst.

(9) investiere in dich selbst

Wir geben sehr viel Geld aus für tausend Sachen, die nötig sind, die wir auch in guter Qualität brauchen. Aber was ist denn mit uns? Wir sollten mehr in uns selbst investieren. Wir sollten uns mal einen dieser ‚teuren‘ Workshops gönnen, Tools zulegen, die wir wirklich gebrauchen können um neue Fähigkeiten zu generieren oder einfach auch mal einen richtig guten Friseurbesuch machen, der uns wieder auf Fordermann bringt.

(10) Ändere „Ich habe keine Zeit für …“ in „… ist nicht meine Priorität.“

Das ist etwas was ich noch öfter lernen muss, aber es macht einen rieeeeesen Unterschied, diese zwei Phrasen zu tauschen. Überlegt doch mal. „Ich habe keine Zeit zum Arzt zu gehen für eine Vorsorge Untersuchung.“ wird geändert in „Meine Gesundheit ist nicht meine Prioriät“. Okay, das klingt jetzt schon echt krass, aber das ist es ja im Prinzip, was wir ausdrücken wollen? Da wird ganz schnell klar, wofür man sich die Zeit nehmen sollte. Sich an den Prioriäten zu orientieren klappt auch gut, wenn man Zeit Not hat und nicht weiß was man zu erst erledigen soll.

(11) Lieber einmal zu viel gefragt, als zu wenig

Ich glaube das erklärt sich von selbst und da braucht es keine weiteren Worte.

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(12) In 15 Minuten erreicht man viel

Das ist eine Art System, was ich im vergangenen Jahr gerne angewendet habe. In meiner kleinen Welt, gibt es kein auf Dauer aufgeräumtes Zimmer oder Wohnung, leider versinkt bei mir nach mindestens 3 Tagen alles in purem Chaos. Tatsächlich kann man innerhalb von 15 Minuten ziemlich viel erreichen und den Großteil des Zimmers oder Wohnung so aufräumen, dass man sich gegebenenfalls anderen Sachen widmen könnte, oder dass man in diesen ‚Flow‘ kommt und einfach weiter aufräumt.

(13) Leg die Netflix zu

Ohne Mist. Macht es einfach. Beste Anschaffung EVER.

(14) „never change a winning team.“

Ich weiß gar nicht von wem dieser Spruch ist, aber er trifft definitiv zu. Wenn man etwas hat, was für einen funktioniert, sei es ein Kalender – System, eine Routine, eine Frisur egal was, man sollte dabei bleiben. Klar, kann man mal was neues ausprobieren, aber wenn man etwas gefunden hat, dann bleibt dabei.

(15) „fake it until you make it“

Ich bin oft nicht sehr selbstbewusst, ich bin unsicher, das sehr oft sogar. Die beste Methode um mich selbstbewusster zu fühlen, ist einfach so zu tun, als wäre ich selbstbewusst. Ich fühle mich tatsächlich selbstsicherer und mit jedem Mal wächst da ein bisschen mehr Vertrauen in mich selbst. Das hat nichts damit zu tun sich zu verstellen, vielleicht ein kleines bisschen, aber es geht hier ja um positive Eigenschaften und nicht.. zu lügen… Wenn man versteht was ich meine.

(16) Handle so wie du dich fühlen willst.

Ziemlich ähnlich zu dem Punkt 15. Vielleicht kennt der eine oder andere das Video in dem eine Professorin oder Lehrerin ihren Schülern oder Studenten erklärt, wie bestimmte Dinge auf unser Gefühlsleben wirken, wie unser Denken uns beeinflusst und was wir tun können um unseren Körper etwas auszutricksen.
Sie erklärt, wie man sich selbst zu besserer Laune zwingt, in dem man einfach sein Lächeln fälscht. So funktioniert das allgemein mit unserem Körper, verhalten wir uns, als wären wir verletzt, wird der Körper irgendwann denken wir sind verletzt und sendet ein Signal aus, dass wir anfangen sollten dementsprechende Hormone auszuschütten (Ich hab keine Ahnung ob das sooooo richtig ist, aber irgendwie so wird das funktionieren). Die Hauptgedanke ist also: Handle so, als wärst du glücklich und du wirst dich auch glücklicher fühlen und glücklicher sein. Klappt vielleicht nicht immer, aber sicherlich in den meisten Lebenslagen.

Hier findet ihr das Video.

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(17) Leg doch mal das verfluchte Handy beiseite

Es passiert mir immer öfter, wie ich mich selbst und auch meine Freunde um mich herum ertappe, wie wir starr auf unser Handy glotzen. Sinnloses scrollen, beantworten von unzähligen Nachrichten die auch in ein paar Stunden noch beantwortet werden können. Ein Foto machen und es dann zu bearbeiten um der Welt mitzuteilen wie viel Spaß man gerade hat, anstatt wirklich Spaß zu haben. Ich versuche immer öfter das Handy wegzulegen und die Augenblicke zu genießen, die Band mit eigenen Augen sehen, anstatt eigentlich nur durch den Bildschirm um sie dann für die Nachwelt aufzunehmen obwohl sich höchstwahrscheinlich niemand dieses Video ansehen wird. Also weg mit dem Handy und her mit den Momenten, die im Kopf gespeichert werden.

(18) Fang früh genug an zu lernen.

Wieder eine These, die sich eigentlich von selbst erklärt und mir dieses Jahr schmerzlich bewusst wurde. Wenn man mehrere Prüfungen im Februar schreibt, fängt man NICHT erst nach Weihnachten an zu lernen. (Notiz an mich selbst: MERKS DIR ENDLICH!)

(19) andere glücklich machen, macht dich auch glücklich

Ich verteile unglaublich gerne Komplimente, einfach weil ich Menschen gerne eine Freude bereite und ein sehr schöner Nebeneffekt ist es, dass mich das selbst auch eine Freude bereitet. Zu wissen, es gibt einen Mensch, der wenigstens für 5 Sekunden an seinem Tag sich gefreut hat und das weil ich ihm einfach ein paar nette Worte gesagt habe. Ich habe nichts weiter getan. Nur ein paar liebe Worte gesagt und damit jemanden den Tag verschönert. Ich finde das ist ein sehr schöner Gedanke.

(20) Von nichts kommt nichts

Ich denke es ist ein einfaches Prinzip. Wenn etwas passieren soll, muss etwas getan werden. Jedes Tun zieht eine Wirkung nach sich. Wenn man eine andere Wirkung möchte, muss man etwas ändern. Es reicht nicht nur sich vorzunehmen, abnehmen zu wollen. Man muss ein Ziel haben, einen Plan haben und den Mut den Plan umzusetzen.

20s

Jetzt schaut noch bei ChaosMariechen vorbei. ♥

 

New Years Week 1

Das war’s von mir. Ich hoffe euch hat diese Art von Post gefallen, wir sehen uns dann morgen zu einem weiteren Post.

Bis dahin!

Lisa ♥

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4 Antworten auf „20’s in my 21’s – Was habe ich gelernt?

  1. Hey! Ich wünsche dir alles liebe zum Geburtstag! ❤ Ich hofffe, dass du es mit deinen Liebsten feiern konntest und auch schöne Geschenke bekommen hast. Übrigens finde ich es sehr mutig von dir zuzugeben, dass du auch mal unsicher bist. Jedem geht es mal so, aber nicht jeder gibt das zu. Zumindest bin ich sehr froh darüber, dass du auch deine Tipps gibst, wie du die Unsicherheit überwindest. Ich wünsche dir ansonsten noch einen schönen Abend! ❤ ❤

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  2. Ich finde den Post großartig! Danke, dass du das alles so mit uns teilst. Bei den meisten Punkten kan ich dir nur zustimmen. 😉
    Dann mal alles Liebe zu deinem Geburtstag, genieß den Moment und schreib weiterhin so tolle Blogposts!

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