Bloggerroutine – Teil 2 Interviews

Willkommen zum zweiten Teil meines Posts zum Thema Bloggerroutine. Heute gibt es das versprochene Interview mit vier ganz lieben Bloggern und ihren unterschiedlichen Planungsstilen und ich wünsche euch viel Spaß damit. 🙂

Das hier ist die Forsetzung von meinem ersten Teil zum Thema Bloggerroutine, in dem ich euch Tipps gegeben habe, was ihr beachten könnt und wie ihr meiner Meinung nach das am besten geregelt bekommt und diesen Post könnt ihr hier noch lesen.

Heute gibt es das Interview mit Laura von Glitter is the new Black, Daniel von Voltaire, Rebecca von INYOURTWENTIES und Lisa Marie von Chaosmariechen. An dieser noch mal herzlichen Dank an euch vier. es ist unglaublich lieb, dass ihr mitgemacht habt.

1. Wie oft bloggst du bzw. versuchst du in der Woche oder im Monat zu bloggen? Hast du dabei feste Upload-Tage und hast du dafür eventuell festgelegte Themen wie Dienstag – Thema 1 und Freitag – Thema 2?

LAURA: Mein Ziel ist es jede Woche einen Post zu veröffentlichen. Da für mich Uni aber immer vorgeht, kann ich das oft nicht umsetzten und bin froh, wenn ich pünktlich zum Monatswechsel mein neues Bullet Journal Setup posten kann. Wobei ich den Post dazu am liebsten Montags oder Dienstags veröffentliche.

DANIEL: Ich persönlich habe am Anfang versucht einmal die Woche einen Blogpost zu veröffentlichen. Mittlerweile hab ich da eine Routine für mich entwickelt und so kommt jeden Montag ein neuer Blogpost zum Thema Food & Lifestyle. Das heißt, ich blogge über Essen, aber auch über Planung, Organisation und gebe Tipps. Also eigentlich alles, was mir Spaß macht.

REBECCA: Ich blogge 2 mal pro Woche. Alle Beiträge auf INYOURTWENTIES beschäftigen sich mit den Themen Karriere und Lifestyle. Unter der Woche (meistens Donnerstag) erscheint deshalb ein Blogpost mit Tipps zum Job (sei es der Weg zum Traumjob, Tipps zur Bewerbung oder auch der Traum vom eigenen Unternehmen). Sonntags schreibe ich dann einen Beitrag zu einem Thema, das mich in der vergangenen Woche beschäftigt hat. Statt eines „normalen“ Wochenrückblicks gibt es sozusagen eine Kolumne über die vergangene Woche.

LISA MARIE: In der Woche versuche ich mindestens zwei Mal zu Bloggen und wenn ich mehr Zeit habe, veröffentliche ich auch mal drei Posts. Das ist aber das Maximum. Mittlerweile klappt das zwei- bis dreimal in der Woche auch gut. Ja, ich habe feste Upload Tage und zwar Dienstag, Donnerstag und Sonntag. Sollte ich nur zwei Beiträge hochladen kommt einer auf jeden Fall Sonntag und dann variiert es dementsprechend ‪zwischen Dienstag und Donnerstag. Das mache ich dann einfach von meiner Zeit abhängig. Festgelegte Themen habe ich dabei nicht. Ich versuche lediglich, dass es innerhalb der Woche vielseitig ist, also nicht zum Beispiel nur drei Serien- oder Bücherrezensionen kommen.

2. Wie viel Zeit investierst du in einen Blogpost (Schreiben, Fotos machen und bearbeiten)?

LAURA: Meistens ist das, was am längsten dauert bei mir die Ideenfindung bzw. die Überlegungsphase wie ich manche Posts aufbauen will. Danach starte ich immer zuerst mit den Fotos, für die ich dann oft so eine Stunde oder anderthalb Stunden brauche, mit allen Bearbeitungen und Auf-& Abbau des Sets. Danach nur noch den Text dazu schreiben, was je nach Post zwischen 15 Minuten (bei den einfachen Texten) oder auch gut zwei Stunden dauern kann, wenn man viele Links recherchieren muss oder über ein Thema schreibt, bei dem man sich manche Formulierungen genau überlegen muss.

DANIEL: Ich investiere ungefähr für einen Blogpost 2-3 Stunden. Oft brauche ich ca. eine Stunde dafür den Blogpost zu schreiben. Bei Rezepten etwas weniger, weil die auch kürzer sind und dann brauche ich noch eine Stunde für die Fotos. Bei Posts, die nichts mit Essen zu tun haben, brauche ich nur so 30 Minuten und anschließend bearbeite ich sie für 45 Minuten, weil ich z.B. auch Bilder für Pinterest mache. Bei Rezepten dauert das etwas länger, weil ich das Rezept ja auch nachkochen muss, um die Fotos zu machen und zu bearbeiten.

REBECCA: Mein Blog besteht hauptsächlich aus Texten, da das Schreiben meine große Leidenschaft ist. Für eine Sonntags-Kolumne brauche ich meistens 1 Stunde. Für einen größeren Post, wie zum Beispiel einen aus der Reihe „5 Tipps“ kann ich schon mal 3 oder mehr Stunden brauchen. Deshalb plane ich so einen Beitrag früh genug und teile die Vorbereitung auf mehrere Tage auf.

LISA MARIE: Wie viel Zeit ich investiere, dass kommt auf den Beitrag an. Muss ich viel recherchieren, dauert es natürlich länger. Durchschnittlich brauche ich mit Bilder machen + bearbeiten und schreiben ungefähr zwei Stunden.

3. Schreibst du deine Posts vor und sammelst du irgendwo halbfertige oder sogar fertige Texte für spätere Posts?

LAURA: Ich habe immer einige halbfertige Texte als Entwürfe gespeichert. Das sind alles Ideen die mir irgendwann mal eingefallen sind und die ich festhalten wollte. Jedoch sind die, die ich am Ende veröffentliche oft erst kurz davor entstanden, da ich am liebsten aktuelle Ideen umsetzte und über das schreibe, was mich jetzt beschäftigt und das lässt sich sehr schwer langfristig vorbereiten.

DANIEL: Ich versuche immer meine Blogposts vorzuschreiben, weil ich persönlich sehr viele Projekte und Sachen unter einem Hut bringen muss und da ist es gut schon was zu haben. Besonders am Wochenende oder in den Ferien schreibe ich relativ viel vor.

REBECCA: Wenn ich plane einen bestimmten Blogpost zu veröffentlichen und gerade die Inspiration dazu habe, setze ich mich in der Regel hin und schreibe gleich den gesamten Post, suche wahrscheinlich auch schon alle benötigten Bilder raus. Das Einzige, das ich sammle sind Ideen für Blogposts. Die schreibe ich gerne auf allem auf, was ich gerade finden kann: Handy, Notizbuch, Terminkalender oder ein einfaches Post-It. Hauptsache es lässt sich in den Untiefen der Handtasche später wieder finden.

LISA MARIE: Ich schreibe meine Beiträge sehr gerne vor. Allerdings schaffe ich es meistens nur, die Beiträge für eine Woche vorzubereiten und manchmal hapert sogar das. Ich habe aber in meinem Weihnachtsurlaub vor, dass zu ändern und auch „Not Beiträge“ vorzuschreiben. Für den Fall, dass ich mal gar nicht zum schreiben komme. Momentan sieht es aber eher so aus, dass ich Beiträge nur für eine Woche vorbereite

4. Planst du deine Posts und wenn ja, wie weit im Voraus und was ist alles in der Planung mit inbegriffen, also ist Zeit eingeplant für Text schreiben und Fotos oder auch für die Werbung auf den Social Media Plattformen?

LAURA:  Ich plane meine Post’s selten länger als 3 Tage im Voraus. Feste Tage, wie den Monatswechsel habe ich natürlich immer im Blick und bereite dementsprechend alles auch rechtzeitig vor, aber meistens wird mir das schon zu stressig, weshalb ich es lieber erst kurz vorher entscheide was ich letztendlich mache.

DANIEL:  Ich als Planerfreak, liebe es auch meine Blogposts durchzuplanen. Manchmal mach ich mir ein Brainstorminig, was für Blogposts ich in den nächsten zwei Monaten online stellen möchte und das verteile ich dann auf die jeweiligen Montage und beginne mit der Arbeit. Ich mach mir immer ein Monat vorher einen so genannten „Redaktionsplan“ für meinen Blog. Das heißt, dort trage ich wie in einem Kalender ein, was ich wann machen will, damit ich so keinen Stress bekomme. Oft sind das Aufgaben wie z.B. Blogpost schreiben, Fotos machen, Fotobearbeitung, Rezept nachmachen usw. Durch meinen Plan vergesse ich auch die Social Medias nicht und poste dort regelmäßig etwas.

REBECCA: Ich benutze einen Redaktionsplan für meine Blogposts. In der Regel sollte dieser mindestens 1 Monat im Voraus stehen, aber da ich Vollzeit arbeite, kommt natürlich auch gern mal etwas dazwischen. Ich finde es schwierig einen festen Zeitpunkt zu planen, an dem ich mich wirklich hinsetze und einen Blogpost verfasse. Wenn ich einen sehr guten Beitrag schreiben möchte, dann muss ich in der richtigen Stimmung sein. Meistens ist das am Wochenende, oder nach der Arbeit, wenn ich noch alleine zu Hause bin und meine Lieblingsserie noch nicht begonnen hat 😉 Posts auf Social Media plane ich in dem Sinn, dass ich festlege wann oder zu welchem Anlass ich auf welchem Kanal posten will. Ich verfasse die Posts aber immer erst kurz bevor sie online gehen. Bilder für Instagram versuche ich so gut es geht am Wochenende vorzubereiten. Der Content dafür steht also im Idealfall schon in der Woche bevor der Post online geht.
Generell bin ich ein absoluter Organisations-Freak. Ich besitze einen riesigen Terminkalender und unzählige Notizbücher, die alle in Benutzung sind. Jedes steht für etwas anderes. Ideen für Blogposts, Social Media, und alles was eben sonst noch so ansteht. Ohne Planung geht bei mir gar nichts!

LISA MARIE: Ich plane meine Beiträge grob für einen Monat vor und das mache ich anhand meiner Termine. Ich kann dann ungefähr abschätzen, ob ich Zeit für einen intensiven Beitrag habe oder nicht, ich plane also immer grob den kommenden Monat. Ist die Woche aber angebrochen, gucke ich noch einmal, ob es wirklich hinhaut und nicht ein zu zeitintensiver Termin dazugekommen ist, der mir meine geplante Zeit wegnimmt. Ich plane also auch meine Zeit zum Schreiben und Fotos machen ein. Zeit für meine „Werbung“ plane ich nicht wirklich mit ein. Das mache ich dann wie die Zeit vorhanden ist.

5. Bist du mit deinem System zufrieden oder möchtest du was verbessern und hast du den einen oder anderen Tipp, den du weitergegeben kannst?

LAURA: Dafür, dass ich eigentlich relativ wenig mache und auch aktuell nur sehr wenig Zeit investieren kann, bin ich zufrieden damit, was ich herausbringe. Das was ich schaffe, steckt voller Liebe und darauf bin ich stolz. Ich würde mir natürlich wünschen, dass es mal wieder etwas mehr wird und ich auch etwas besser werde, was meine Kreativität in der Ideenfindung und bildlichen Umsetzung angeht. Mein Tipp für für diejenigen, die es einfach aus Spaß an der Freude machen, wäre: nehmt euch die Zeit, die ihr wollt ohne euch unter Stress zu setzten. Lieber einen qualitativ hochwertigen Post als viele schluderige Texte.

DANIEL: Ich bin mit meinem System sehr zufrieden, weil ich so relativ oft für meine Aufgaben genug Zeit habe und mich nicht stressen muss, dass ich am Uploadtag noch die Fotos machen und bearbeiten muss. Natürlich gibt es aber noch Tage an denen ich keine Lust habe etwas zu machen und dann auch die jeweilige Aufgabe nicht erledige und dann prokrastiniere, aber ich verbessere mich.

REBECCA: Im Großen und Ganzen bin ich mit meinem System sehr zufrieden. Ich habe endlich die Struktur für mich entwickeln können, die ich einhalte und die mich und meinen Blog voranbringt. Als ich 2011 meinen ersten Blog startete, hatte ich kein System, keine Ordnung und verlor sehr schnell die Lust daran. Das ist jetzt ganz anders. Mit der richtigen Organisation kommt für mich automatisch die Motivation und der Wille INYOURTWENTIES groß zu machen.

Mein persönlicher Tipp: Unzählige Listen und Notizbücher. Ich weiß nicht was ihr bevorzugt, ich habe allerdings gelernt, dass es mir enorm hilft alles niederzuschreiben. Und zwar wirklich mit einem Stift auf ein Blatt Papier. Ich halte überhaupt nichts von Kalendern und To-Do-Listen auf dem Smartphone. Das vergesse ich sofort wieder. In ein schönes Notizbuch macht es mir viel mehr Spaß zu schreiben und letztendlich auch wieder reinzuschauen und die Projekte voranzutreiben. Der einzige Vorteil von Notizen auf dem Smartphone: Wenn einem die ultimative Idee während der Rush Hour in der U-Bahn kommt, ist ein Smartphone einfach schneller gezückt als ein Stift und Notizbuch.

LISA MARIE: Im Groben und Ganzen bin ich zufrieden mit meinem System. Ich möchte aber gerne meine Beiträge noch weiter im Voraus fertig haben. Damit ich manchmal nicht so sehr unter Druck stehe und es auch mal okay ist, wenn ich nichts machen möchte. Einen Tipp hätte ich noch zum Schluss, startet einen Blog, weil Ihr es wollt und Spaß daran habt, nicht weil es bei anderen so aussieht, als würden sie damit das große Geld verdienen. Einen Blog zu betreiben macht viel Arbeit, besonders neben einem Beruf aber es macht auch unglaublich viel Spaß und man lernt viele neue nette Menschen kennen. Habt Spaß, schreibt über Dinge, die euch gefallen und dann wird euer Blog großartig werden. Bringt aber viel Zeit und Geduld mit.

Vielen Lieben Dank an meine vier Interview – Kandidaten und ihre Antworten. Es ist super spannend zu sehen wie ihr das so plant und wer so ein richtiger Plannungsfreak und wer da eher spontan ist.

Schaut auf jeden Fall bei ihnen vorbei und wenn ihr jetzt erfahren möchtet, was ihr beachten könntet um eine Routine aufzubauen, dann schaut liebend gerne hier vorbei.

 

Bis zum nächsten Mal,

Lisa

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