Bloggerroutine – Teil 1 Tipps

Hello Hello meine kleinen Freunde da draußen!

Heute schlagen wir wieder das Thema Bloggen ein. Einen Blog zu führen kann unglaublich viel Spaß machen und es ist für die meisten ein Hobby oder sogar Beruf aber vor allem eine Leidenschaft. Aber was passiert, wenn doch die Zeit dafür fehlt oder alles im Chaos versinkt? Wir arbeiten heute gemeinsam an eine Lösung! Los gehts!

Heute ist der erste Teil, der die ganzen ‚Fakten‘ und Tipps für euch bereit hält und am Samstag gibt es den Teil 2 über das Interview mit 4 Bloggern, die alle ihren Blog und alles drum herum unterschiedlich planen und organisieren.

In meinem Blogpost Organisation für Blogger habe ich generelle Tipps gegeben um Ordnung in deinen Blog zu bringen. Heute vertiefen wir das alles in dem wir uns speziell aufs Planen und die Routine konzentrieren.

Ich möchte an diesem Punkt noch sagen (schreiben), dass ich niemanden einen Plan aufzwingen möchte. Ich lese gute Blogs, die sehr spontan posten und einfach dann schreiben und veröffentlichen wenn sie darauf Lust haben und das gefällt mir auch. Dieser Post ist lediglich für Planungsknalltüten wie mich gedacht, die sich gerne mehr organisieren wollen würden aber keine Ahnung haben wo man denn da anfängt und wo man aufhört.

Mit einer Routine für einen Blogpost kann man effektiver und zeitsparender Arbeiten. Eigentlich geht es nur darum, die Aufgaben, die alle zum Erstellen einen Posts erledigt werden müssen, so zu koordinieren, dass nichts im Weg steht und man locker hintereinander weg arbeiten könnte und die Zeit effektiv nutzt.

Mit diesem Post möchte ich euch alle möglichen Faktoren darlegen, die ihr zum Aufbau einer Routine benötigt beziehungsweise berücksichtigen müsst und wir fangen damit besten gleich an.

Redaktionsplan

Es bring einem nichts, arbeiten zu wollen, wenn man nicht weiß woran oder wofür. Deshalb ist es ratsam sich vielleicht alle drei oder vier Wochen mal hinzusetzen und einfach mal zu überlegen ÜBER WAS WANN gebloggt werden soll. Dafür kann es hilfreich sein

  • feste Uploadtage zu haben
  • eine Sammlung an Ideen zu haben, die gegebenenfalls schon zeitlich zugeordnet werden können, wie zum Beispiel ein Post zur ‚DIY Weihnachtsdekoration‚ ist zeitlich besser im November und Anfang Dezember aufgehoben, als im Rest des Jahres, weil zu diesem Zeitpunkt deine Leser so etwas nachfragen, lesen wollen und danach suchen.
  • mit Kategorien zu planen, in einer Reihenfolge oder sogar eine Kategorie auf einen bestimmten Wochentag festgelegt (Wie montags immer Look Books und freitags ein Do-It-Yourself Beitrag)

Tipp #1: Es ist immer gut zu wissen, wann sich deine Leser für welche Themen beschäftigen und danach deine Artikel – Ideen zu sortieren. Ein Post über Festival-Tipps kann auch noch so gut sein, wenn er allerdings kurz nach Ende der Festival-Saison oder im tiefsten Winter erscheint, wird er nie so viele Leser haben, wie wenn er zu Beginn oder kurz vor der Saison online kommt. Also „Wissen Was Wann Gesucht Wird!“ heißt es. 

Tipp #2: Auf dem Blog meinesvenja.de schreibt Svenja darüber, dass sie sich in den Supermärkten orientiert, was dort zur Zeit angeboten wird. Sie führt praktisch eine Liste auf denen Saisonware festgehalten ist und sortiert ist, um zu sehen, welche Themen aus der Sicht des Konsums beliebt und gefragt sind. Das ist eine unglaublich geniale Idee finde ich und Svenja hatte noch einen weiteren Tipp: in den Contentplan von Zeitschriften, die ungefähr die Themen deines Blogs haben, einen Blick werfen. Der wird ja schließlich auch nicht nach Lust und Laune angefertigt, da steckt ein System dahinter und bringt dir vielleicht auch etwas. 

Tipp #3: Kleinere Serien helfen einem auch mehr Struktur und System in deinen Plan reinzubringen, ähnlich wie die Kategorien. Bei einer Serie kannst du genau festlegen, wie oft du dazu einen Beitrag verfassen möchtest und sie dementsprechend planen. So ist es bei mir mit meinen Bullet Journal Setups, ich bombadiere euch vorzugsweise zum ersten Blogpost im neuen Monat mit meinem neuen Monatsdesign.

Aufgaben- und Zeitplanung

Jetzt, da ja ungefähr das Konzept und der Redaktionsplan steht, kümmern wir uns darum was wir alles tun müssen, um den Plan einzuhalten. Dafür sehen wir uns an WAS wir machen müssen und WANN wir es machen müssen oder können.

Konzentrieren wir uns erst ein Mal auf das WAS. Also: Was muss alles für einen Blogpost getan werden? (Meine Sichtweise)

  • Es muss ein Thema gefunden werden, von dem der Post handelt
  • Man muss Informationen sammeln, die man mit dem Post vermitteln möchte
  • Es muss der Text verfasst werden und formatiert (eventuell vorher noch ein Skript angefertigt)
  • Es müssen Bilder gemacht werden, die auch bearbeitet, hochgeladen und eingefügt werden sollten.
  • Der ‚Feinschliff‚, Kategorie, Schlagwörter/Keywords, Datum zum veröffentlichen festlegen
  • Werbung muss geplant werden, auf Social Medias, der E-Mail Newsletter und wo sonst nicht noch alles (dafür müssen vielleicht auch noch extra Bilder gemacht werden oder neue Texte verfasst)
  • Im Nachhinein müssen auch die E-Mails und Kommentare zu dem Post beantwortet werden

Tipp #4: Schreibt euch eure gängigen ‚Aufgaben‘ auf. Führt auch gerne zwei Listen wenn ihr nicht konkret Aufgaben für alle Arten eurer Artikel formulieren könnt, oder manche Posts einfach was anderes voraussetzen (wie ein Rezept, dass das vorher noch gekocht werden muss zum Testen und dann mit Fotos oder einem Video festzuhalten).

Jetzt kümmern wir uns um das WANN. Wann soll man den Zeit haben sowas zu machen?

Als das neue Semester begonnen hat, hat es mir geholfen eine Wochenübersicht zu nehmen und dort farblich die Zeiten auszublocken, wann ich Vorlesung habe, wann ich mir Zeit zum Lernen einplane und wann ich eventuell Sport machen möchte. Wenn das alles getan ist, dann sieht man, wo hat man noch freie Luft, wann hat man Zeit für dies und jenes und welcher Tag super voll ist und an dem man sich am besten um nichts anderes kümmert (*hust* mein Dienstag *hust*)

Ihr könnt euch nun überlegen, wann ihr euch die Zeit für einen Blogpost nehmt. Bedenkt dabei, dass ihr bestimmte Aktivitäten eventuell nur zu bestimmten Tageszeiten machen könnt, wie Bilder aufnehmen, wenn man keine Soft Box oder etwas in der Art hat.

Wenn das nun auch festgelegt ist, nehmt euch diese Zeiten als feste Termine vor und als Teil eures Tagesablaufes oder Stundenplans. Ich weiß, nicht jeder hat geregelte Tage die vollkommen identisch sind, wie von 8 bis 17 Uhr arbeiten und 19 Uhr zum Sport und das 5 oder 6 Tage die Woche. Bei den meisten ist es ja so ähnlich wie bei mir (vor allem bei den meisten Studenten), dass die Woche aus unterschiedlichen Tagen besteht und demzufolge auch aus verschiedenen Punkten, Terminen und ToDos.

Mir persönlich hilft es da einen richtigen Stundenplan zu führen wie damals in der Schule. Ein Stundenplan wird bei mir schnell zur Routine und ich mache Dinge automatisch und muss mich nicht jedes Mal auf’s neue aufraffen.

Tipp #5: Wenn es bei euch geht, dann versucht doch vielleicht ein paar Aufgaben, die euch Freude machen, vor etwas zu legen, was euch nicht so Spaß macht. Ich bin zum Beispiel in der letzten Woche oft eine Stunde früher aufgestanden, um Ideen für Posts zu sammeln, zu schreiben oder Bilder zu bearbeiten. Das sind Sachen, die ich gerne mache, weil Bloggen ja auch meine Leidenschaft ist und es hilft mir definitv mich besser zusammenzureißen, aufzuraffen und dann zur ersten (und langweiligsten) Vorlesung des Tages zu gehen. 

Tipp #6: Wenn ihr mal Zeit habt und euch überkommt die Inspiration, schreibt einfach drauf los, denn die Idee könnte schneller verfliegen als ihr denkt und wenn es gut läuft, habt ihr schon einen (fast) fertigen Blogpost, den ihr für großen Zeitdruck als Reserve halten könnt. 

Tipp #7: Versucht diese Termine auch wirklich einzuhalten, so bekommt ihr auch Abstand von euren Verpflichtungen, könnt euch mal auf was anderes konzentrieren und wenn die Zeit rum ist, könnt ihr euch sagen: „Ich habe genug für meinen Blog heute getan, der Rest ist das nächste Mal dran.“ Um einfach euren Kopf ein bisschen zu entlasten und zu befreien. (Mal so nebenbei, ein kleines Notizbuch oder Papier und Stift dabei zu haben ist manchmal Gold wert. Denn so kannst du plötzlich kommende Gedanken wie Ideen oder wichtige Punkte die du nicht vergessen darfst einfach aufschreiben und dann kann dein Kopf sie einfach rauswerfen, weil sie ja fest auf dem Papier stehen.)

Hier noch einmal das Wichtigste zusammengefasst:

  • führt einen Redaktionsplan, der muss nicht mal sehr ausführlich sein. WANN und WELCHES Thema (muss keine konkrete Formulierung sein, sondern eher sowas wie Montag – Beauty)
  • Achtet darauf, WAS die Leser WANN wollen, orientiert euch dabei an Google Trends, Saisonware oder den Contentplan von Zeitschriften aus eurer Branche
  • habt einen Überblick über alle Aufgaben die für einen Blogpost erledigt werden müssen
  • führt einen Stundenplan zum Planen eurer Aktivitäten, denn ein Stundenplan (wenn er sich nicht so oft ändert) wird früher oder später zur Routine

Das war mein Post für heute, der zweite Teil wartet dann am Samstag auf euch!

Bis dahin!

Lisa

 

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