Hairbst – Meine Tipps für lange Haare

Hello ihr Lieben! 🙂

Und hallo zu meiner kleinen ‚Hairbst‘ Reihe, in der ich euch mit Posts zum Thema Haare (hoffentlich) verzücken werde! Heute geht es los mit meinen Tipps für gesunde lange Haare, wie ich sie pflege, worauf ich achte etc. Viel Spaß dabei! 🙂

Noch ein kleiner Disclaimer: Es geht hier darum, was für mich funktioniert hat und um meine Ansichten, die ich vertrete, was gut ist und was nicht. Haare sind verschieden, was bei mir funktioniert, könnte beim Nächsten nicht funktionieren und umgekehrt. Ich erzähle euch meine Story mit den dazugehörigen Faktoren die ich beachtet oder verändert habe.

hairbst

Mit dem Thema ‚Haare‘ habe ich mich schon immer gern beschäftigt. Ich flechte sie gern, locke sie, spiel mit ihnen und nutze sie als mein wichtigstes Accessoire (neben meinem uuuuumwerfenden Lächeln versteht sich). Früher hat meine Schwester mir gerne Frisuren vor der Schule gemacht und als sie ausgezogen ist, habe ich gelernt wie ich mir selber welche zaubern kann. Meine Haare waren auch nie kürzer als bis zu den Schultern und den größten Teil meines bisherigen Lebens waren sie ungefähr auf Brust länge. Ich habe jetzt keine mega langen Haare bis zum Hintern oder der Hüfte, zu mindest war ich vor kurzen nah dran aber dann kam der Besuch beim Friseur. Farbe haben sie auch nie wirklich gesehen, höchsten Strähnchen oder eine Tönung, ansonsten sind sie sehr naturbelassen und von der Sonne aufgehellt. Mit den Jahren habe ich mehr und mehr Sachen herausgefunden und ausprobiert um meine Haare mehr zu schützen und zu pflegen und was da so alles möchte ich euch jetzt erzählen.

Friseur

Wer nach Tipps für schöne Haare im Internet sucht, findet unter anderem als erstes ‚Regelmäßig zum Friseur gehen‘. Ja… Im Prinzip gehe ich auch regelmäßig… nur halt ein Mal im Jahr… ungefähr. Deswegen kann ich euch diesen Tipp nicht mit auf den Weg geben, weil ich schlicht weg selber nicht befolge. Das kommt natürlich auf eure Haare an, meine Haare sind sehr robust was Spliss angeht und bei mir dauert es lange bis er sich zeigt, geschweige denn bis er sich ‚hochfrisst‘.

Was die Häufigkeit des Friseurbesuchs angeht, habe ich auch so meine Bedenken. Überlegt wie viel ihr durchschnittlich abschneiden lasst. Nehmen wir an zwischen zwei und zehn Zentimetern und wie oft? Jeden Monat? Jeden zweiten? Nach kurzer Recherche habe ich herausgefunden, das durchschnittliche Haarwachstum im Monat beläuft sich auf  maximal zwei Zentimeter. Meiner Meinung nach würde es also nichts bringen jeden Monat oder jeden Zweiten die Haare zu schneiden, weil ihr euren ‚Erfolg‘ gleich wieder abschneidet.

Ich verstehe, dass man so die Haare sehr gesund hält, aber mein Haar ist nicht so sehr anfällig für Spliss, dass ich alle Monate gehen muss. Vor kurzem war ich wieder und es war sehr befreiend, klar meine Haare sind wieder gute Zehn Zentimeter kürzer, aber nun sind sie wieder sehr gesund und sehen toll aus. Ich kann euch auch gerne mal hier einen kurzen Vergleich zeigen. So sahen meine Haare vorher aus:

dav

So nachher:

IMG_20171001_172112_583IMG_1917

So sahen sie aus als ich sie letztes Jahr abschneiden ließ:

Screenshot_20171002-121658

Ihr seht schon da ist letztes Jahr ganz schön was abgekommen und alles wieder nachgewachsen und sogar noch länger. Und sehr kaputt waren sie auch nicht und das ist so weil ich auch die anderen Tipps befolgt habe.

Keine Silikone

Früher war es mir egal was für Inhaltsstoffe die Shampoos hatten und auch für welchen Haartyp es sich geeignet hat, es hat sowieso nicht funktioniert. Dann habe ich immer mehr und mehr Blogs gelesen und Videos gesehen in denen berichtet wird, dass Silikone und Parabene schlecht für die Haare sein sollen. Das ist mittlerweile ein unglaublich detailliertes Thema und ich will es gar nicht weiter vertiefen. Jeder hat da seine eigene Meinung gebildet und meine lautet so:

Es gibt verschiedene Arten von Silikonen, die wasserlöslichen, halbwasserlöslich und nicht wasserlöslich. Wasserlöslich bedeutet für mich dass es meiner Meinung nach nicht schlimm ist, wenn sie als Inhaltsstoff in Shampoos auftauchen, da sie sich bei der Haarwäsche sofort wieder auswaschen und sich nicht an unseren Haaren festsetzen. Halbwasserlöslich folglich, dass sie sich nicht ganz rauswaschen und nicht wasserlöslich logischer Weise gar nicht. Aber was machen Silikone eigentlich? Silikone schließen sich um das Haar wie ein Schutz und verhindern das die Haare wichtige Stoffe verlieren, leider bedeutet das auch, dass keine pflegenden Stoffe und Feuchtigkeit mehr in die Haarstruktur gelangen können und sie von innen austrocknen und leichter abbrechen. Es gibt Meinungen wie, dass Silikone bei blondiertem oder stark strapazierten Haar sehr nützlich sind wegen ihrer Schutzwirkung oder auch das nicht wasserlösliche Silikone in Sprühkuren für die Spitzen kein Problem wären, da es eh nur totes Gewebe wäre. Ich bin mir wegen diesen Hypothesen unsicher und verzichte deshalb zum größten Teil auf Silikone und Parabene.

Und ich merke einfach wie gut das meinen Haaren tut, seit dem ich darauf verzichte. Mittlerweile springen ja auch viel mehr Firmen auf den Tripp und bringen mehr Shampoos ohne Silikone und Parabene raus also achtet einfach beim nächsten Einkauf darauf.

tipps2

Nicht jeden Tag waschen

Wo wir schon beim Haare waschen sind, kommen wir doch gleich zur Häufigkeit des Waschens. Ich wasche meine Haare alle drei bis vier Tage. Viele mögen jetzt nach Luft schnappen, aber ich sage euch, das war auch etwas, was meinen Haaren sehr sehr gut tut. Es gibt auch Leute wie die Soja die ihre Haare nicht mehr Waschen, also nur noch mit Wasser ausspülen und darüber in ihrem Blog schreiben, also schaut da mal vorbei und lest euch rein, dass ist auch sehr interessant. Aber für mich reicht es erstmal meine Haare nur alle drei bis vier Tage zu strapazieren. Denn egal welches Shampoo wir benutzen, irgendwo ist es eben doch Chemie was wir uns in die Haare reiben, was uns den natürlichen Schutz der Kopfhaut (das fettige Sebum) entreißt und unsere Haare auch austrocknen lassen. Je öfter wir unsere Haare waschen, desto schneller wird unsere Haut nachfetten und desto trockener werden unsere Spitzen.

Auch wenn es am Anfang unmöglich erscheint, versucht das Waschen herauszuzögern. Macht es in kleinen Schritten, einen halben Tag länger, dann noch einen Tag länger und und und. Und wie ihr das Waschen ein bisschen herauszögern könnt verrate ich im nächsten Tipp.

Trockenshampoo und Babypuder sind ‚Fettsauger‘

Am Anfang konnte ich mir unter dem Begriff ‚Trockenshampoo‘ nichts vorstellen und wem es genauso geht: Trockenshampoo ist ein Pulver, was man in Spraydosen (wie Haarspray)  bekommt, das man auf das fettige Haar gibt, es einwirken lässt und wieder ausbürstet. Es hat den Effekt das Haar zu säubern und die Haarwäsche ein bisschen herauszuzögern. Nebenbei verleiht es meist einen guten Duft und Volumen. Ich würde aber vorsichtig machen, seit einiger Zeit ist mir aufgefallen, dass ich Trockenshampoo nicht mehr so gut vertrage und habe recherchiert woran das liegen könnte. Dabei habe ich herausgefunden, dass fast alle Trockenshampoos Alkohol enthalten, was nicht nur zur Austrocknung der Kopfhaut führt, sondern auch Haarausfall herbeiführen kann. Deshalb habe ich auf eine mehr schonende Variante zurückgegriffen: Babypuder. Es hat den selben Effekt und ist schonend zur Kopfhaut.

tipps1

Keine Hitze

Wir waren ja gerade beim Waschen und was folgt danach? Das Föhnen, richtig? Falsch. Ich föhne meine Haare nicht mehr, höchstens zwei bis drei Mal im Jahr wenn ich Stress habe. Das mache ich, weil ich meine Haare nicht mehr mit Hitze strapazieren möchte. Die Hitze trocknet auch die Haare aus und hat Haarbruch zur Folge. Auch was den Gebrauch von Glätteisen und Lockenstäben betrifft, habe ich mich reduziert, ich greife oft auf harmlosere Methoden zurück, die ohne Hitze gute Ergebnisse erzielen, wie meine Sockenlocken zum Beispiel (Hier habe ich einen Post dazu geschrieben). Wenn dann doch mal so ein Teufelsgerät benutzt wird, sprühe ich gern vorher Hitzeschutz in meine Haare und locke meine Haare auf der geringsten Hitze wie möglich. Der Hitzeschutz hilft außerdem auch, dass die Locken länger halten.

Inversion Methode

Das ist eine Methode die ich gerne mal anwende um meinen Haaren noch einen kleinen Boost zu geben und mehr Länge zu zaubern. Alles was ihr braucht ist Kokosöl und sieben Tage. So geht’s:

Ihr nehmt zwei Esslöffel Kokosöl und erhitzt diese in der Mikrowelle (oder auf irgendeinem anderen Weg). Dann träufelt ihr das Kokosöl auf euren Kopf, passt aber auf dass das Öl nicht mehr unerträglich heiß ist! Nachdem das Öl auf eurem Kopf verteilt ist, massiert ihr eure Kopfhaut überall kopfüber vier Minuten lang. Ihr könnt euch dabei auch hinsetzen. Nach den vier Minuten lasst ihr das alles noch mindestens zwei Stunden auf dem Kopf, am besten mit einem Handtuchturban, damit es schön warm bleibt. Das wiederholt ihr jetzt jeden Tag sieben Tage lang.

Und was das bewirken soll? Durch die Wärme, die Massage und das Öl wird euer Haarwachstum angeregt und in dieser Woche könnt ihr bis zu ZWEI Zenitmeter an länge gewinnen. Ich habe das bereits drei oder vier Mal gemacht und es hat jedes Mal funktioniert. Wichtig ist, dass ihr danach mindestens einen Monat eine Pause einlegt, sonst gewöhnt sich eure Kopfhaut zu sehr daran und das wird das nächste Mal nicht mehr gut funktionieren. Auch in den Wochen danach ist das Haarwachstum noch etwas angekurbelt und liefert euch noch ein paar weitere Zentimeter an denen ihr euch erfreuen könnt. Es klappt natürlich nicht bei jedem, aber probiert es ruhig mal aus.

tipps3

Generell ist eine Haarkur mit Kokosöl immer gut für die haare und auch gut für die Spitzen, also gebt denen auch etwas ab.

Das waren meine Tipps und mein Wissen, mehr kann ich euch nicht geben. Schreibt mir doch in die Kommentare was ihr für einen Tipp habt! Pflegt ihr eure Haare besonders? Gibt es ein Produkt worauf ihr schwört? Lasst es mich wissen. 🙂

Bis zum nächsten Mal!

Lisa ♥

IMG_8331j

4 thoughts on “Hairbst – Meine Tipps für lange Haare

  1. Hi Lisa!
    Du hast Glück, dass deine Haare so wenig splissanfällig sind. Wenn ich meine so lang wachsen lasse, kriege ich total schnell Dreads, wenn ich die Pflege vernachlässige und sofort Spliss. Meine Haare fühlen sich einfach wohler bei knaper Schulterlänge, und da lasse ich sie jetzt auch 😉

    Zu den Pflegetipps: Man kann auch die Haare mal hin und wieder mit Lavaerde oder Roggenmehl waschen statt Shampoo. Beides saugt ebenfalls Fett aus, ist aber natürlich sanfter zur Kopfhaut als die Shampoos. Ich mache auch so ca. 1 Mal pro Woche eine Haarmaske mit roter Mineralerde von margilé, das saugt ebenfalls das Fett richtig schön raus, pflegt dabei aber durch die Mineralstoffe noch ganz toll. Macht echt schönes Haar, gerade im Herbst.

    Ich glaube aber auch, man muss ein wenig mit den Produkten experimentieren, selbst wenn man jetzt ganz natürliche Stoffe nimmt wie Zitrone oder Ei oder Bier (alles super fürs Haar übrigens), weil jedes Haar anders reagiert und es etwas dauert, bis man das Richtige für sich findet.

    Gefällt mir

    1. Wow, Martina, das ist richtig cool. Ich glaube ich werde mir den einen der anderen Tipp mal auf schreiben und ausprobieren. Vielen Vielen Dankfür deine Lieben Worte und Tipps! 🙂

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s