Studium Guide – Erstihilfe#3

Hello meine wissbegierigen Freunde!

Heute gibt es den dritten und letzten Teil meiner kleinen Serie #erstihilfe und da hau ich am besten noch einmal alles raus was ich weiß um euch zu helfen, oder was meint ihr? Los geht’s!

Also als aller erstes: In den Gängen wird nicht gezaubert oder gerannt. Der verbotene Wald ist wie der Name schon sagt verboten und die dritte Etage bleibt für weiteres geschlossen und der Zugang ist für alle untersagt. Und nicht bummeln bitte!

So, den kleinen Potterhead mal kurz rausgelassen und wieder eingepackt und jetzt geht’s wirklich los:

#1 Vorlesungen UND Seminare besuchen

Zu manchen Fächern gibt es ein Seminar und eine Vorlesung. Die beiden Veranstaltungen ergänzen sich, denn das eine ist die Theorie und das andere ist die Praxis. In Vorlesungen bekommt ihr den ganzen Stoff vorgestellt, ihr werdet mit den Zusammenhängen und Formeln vertraut gemacht, versteht den Hintergrund etc. Im Seminar lernt ihr das ganze anzuwenden. Ihr übt und rechnet, lernt Sonderfälle kennen. Ich würde euch daher empfehlen immer beides zu besuchen.

#2 Macht euch keinen Stress

Egal, was ihr studiert, Medizin, Mathe, Lehramt, BWL, kein Studium ist es wert dass ihr euch mit Stress kaputt macht. Ich kenne Medizinstudenten, die oft zusammenbrechen weil sie denken, wenn sie jetzt in der einen Facharbeit keine 1.0 schaffen, dann werden sie exmatrikuliert und ich kenne Medizinstudenten, die sich keinen Stress machen, sie sagen zwar es ist viel zu lernen aber sie sind froh einfach durchzukommen (selbe Universität). Also meine lieben Freunde: Euer Ziel ist ein Abschluss! Einen Abschluss hat man auch mit 3.5. Ich weiß, ihr wart vielleicht sehr gut in der Schule und habt gehofft auf dem 1 bis 2 Niveau bleiben zu können, aber das ist manchmal einfach so, dass es nicht so wird. Versucht lieber komplett durchzukommen, egal mit welchen Noten, anstatt mit einer 2.0 dazustehen aber mit regelmäßigen Nervenzusammenbrüchen, Angststörungen oder sonstiger Nervenerkrankung. Macht euch bitte nicht kaputt.

#3 Es gibt eine zweite Chance

Passt gut zum Tipp davor, denn wenn ihr eine Prüfungen nicht bestanden habt, ist das nicht so schlimm, denn ihr habt einen zweiten Versuch. Ihr könnt auch eine Prüfung schieben. Aber diese zweite Chance hat mich ungemein beruhigt als es auf die Klausurenphase zuging und ich gesehen habe, ich habe drei Prüfungen innerhalb von einer Woche. Ja, ich habe zwei von drei verkackt. Aber hey, ich lebe auch noch. Also keine Angst.

#4 Abends einfach reflektieren

Ich würde euch empfehlen, abends einfach sich nochmal eine halbe Stunde oder ganze Stunde Zeit nehmen und das Gelernte vom Tag anschauen. So trainiert man nochmal das Gedächtnis und man kann auch sehen, ob es irgendwo Sachen gibt, die man nicht versteht und so kann man da nachforschen oder jemand anderes fragen. Immer einen Überblick haben, was kann ich, was kann ich nicht. 🙂

#5 Stellt Fragen

Bombadiert den Professor ruhig mit Fragen, wenn ihr was nicht versteht. Wer sich nicht traut, fragt vielleicht einen Kommilitonen (Mitstudenten) oder stellt eure Frage nach der Vorlesung dem Professor. Habt keine Angst dumm dazustehen, es gibt mindestens einen der genau das gleiche Problem hat und dem die selbe Frage im Kopf schwirrt.

#6 Druckt das Skript aus

Wie ich schon im letzten Post geschrieben hatte: Druckt das Skript aus, oder bringt es in einer Form mit, in der ihr Notizen und Kommentare hinzufügen könnt. So ist es schlicht einfacher und wenn ihr das Skript auf Papier in der Hand habt.

#7 Tipps von höheren Semestern holen

Bei Facebook gibt es oft Gruppen von euren Studiengängen, wo auch ältere Semester sind und da habe ich auch schon ein paar liebe Seelen gefunden, die mir bei meinen Fragen geholfen haben und auch Tipps bekommen habe, deswegen würde ich euch empfehlen einfach mal Ausschau zu halten. Manche sind super freundlich und helfen gerne Erstsemestern, weil sie damals Hilfe von anderen bekommen haben.

#8 Keep Calm And Drink Coffee

Oft liegen Vorlesungen im Mittagstief und man ist sehr unkonzentriert und die Augen wollen nicht offen bleiben. was da hilft? Kaffee! In meiner Hochschule findet man fast überall einen Kaffeeautomaten und an langen Tagen hat er mich schon gerettet. Auch wenn du keinen Kaffee trinkst (Ich eigentlich auch nicht) ein Cappuccino tut es auch. Ich kann euch allerdings irgendwelche Energiedrinks nicht empfehlen, dadurch seit ihr nur mega aufgeregt und hippelig und könnt euch dann erst recht nicht konzentrieren.

#9 Bibliothek ist auch ganz cool

Die Bibliothek hat ja eigentlich diesen ‚Streberruf‘ aber ich finde, grade an Tagen an dem man überhaupt nicht lernen oder sich nicht konzentrieren kann, hilft es doch, diesen verwunschenen Ort mal aufzusuchen und sich von den Lernenden mitreißen zu lassen. Gerade für eine Überbrückungszeit zwischen zwei Veranstaltungen kann man die Bibliothek aufsuchen und die Mitschriften der vergangenen Fächer durchgehen. Aber man kann und muss nicht. 🙂

#10 Lerngruppen bilden

Ich bin eigentlich so ein typischer Einzelgänger wenn es um das Lernen geht, aber seit letztem Semester habe ich eine Freundesgruppe, die auch zu einer Lerngruppe wurde und es hat mir ungemein viel gebracht. Dinge noch mal anders erklärt zu bekommen oder anderen zu erklären ist hat mir sehr geholfen den Stoff zu verinnerlichen und es gab mir einen Motivationsschub. Manchmal hilft es schon ein ‚Lerndate‘ zu haben, wo man zwar für sich allein lernt, aber man nicht allein ist.

#11 Facebook Gruppen

Wie ich schon oben erwähnte, für fast alles gibt es eine Facebookgruppe und es ist ratsam ein paar beizutreten die mit eurer Uni oder Studium zutun haben. Dort kann man immer Fragen stellen, die auch von höheren Semestern beantwortet werden können (oder jemand der auch Ahnung hat). Außerdem ist es wahrscheinlich dass ihr dort irgendwelche News bekommt oder auch externe Personen versuchen Kontakt zu Studenten aufzunehmen weil sie Praktikanten für ihr Unternehmen suchen oder einen Nebenjob anbieten.

#12 Literatur lesen

In meinem letzten Post habe ich gesagt, dass ihr die Literatur, die euch die Professoren empfehlen, nicht mit in die Vorlesung nehmen müsst und das stimmt auch. Allerdings schadet es nicht, sie euch zuzulegen und beim Nacharbeiten zu benutzen.

#13 Erstitage besuchen

Erstitage oder Einführungstage sind dazu da, die Erstis aufzufangen und die meisten Fragezeichen aus dem Kopf zu streichen. Ich empfehle euch da wirklich hinzugehen, ihr lernt dort nicht nur hilfreiche Tipps kennen, sondern euch wird auch der Campus gezeigt, ihr lernt Professoren und eure Kommilitonen kennen.

 

 

Das war’s mit diesem Studium Guide. Ich hoffe er ist hilfreich für euch, schreibt mir doch in Kommentare was eurer absoluter Pro-Tipp ist. 🙂

Bis zum nächsten Mal!
Lisa ♥

img_8331j

 

3 thoughts on “Studium Guide – Erstihilfe#3

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s