Lernsachen organisieren – Erstihilfe

Hello ihr Lieben! 🙂

Die Schule hat in Sachsen bereits begonnen und die ’normale‘ Vorlessungszeit startet auch Anfang Oktober wieder. Ich dachte für die angehenden Erstis könnte da eine kleine Vorbereitungsserie nicht schlecht sein, oder? Also los geht’s mit dem ersten Beitrag der „Erstihilfe“ Serie.

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Heute soll es um Organisation gehen, speziell um die von unseren Lernsachen, denn mir ist aufgefallen, das da die meisten Studenten Probleme haben und wenn es dann zum Lernen kommt, ins Rudern geraten. Ich möchte euch ein paar Varianten zeigen, wie ihr alles in Ordnung bringen könnt, die ich selber ausprobiert oder bei anderen schon gesehen habe. Außerdem gibt es zum Schluss noch kleine Tipps für bessere Mitschriften. Viel Spaß. 🙂

#1 Schnellhefter

Ja, das kennen wir wohl alle noch aus der Schule. Ich weiß noch, dass wir für jedes Fach einen eigenen Hefter anlegen und auch immer alle sehr ordentlich halten mussten. Der Vorteil von diesen vielen bunten Heftern ist, dass man nicht jeden Tag alle Unterlagen mitschleppen muss und man schnell alles griffbereit hat. Allerdings, kann es auch passieren, wenn man so wie ich zu faul ist, den einen Hefter raus und einen neuen wieder rein in die Tasche zu packen. An sich finde ich das ist keine schlechte Idee, denn so findet man alles schnell und kann sich auch ein bisschen Gewicht ersparen. Aber wie schon erwähnt, ich habe immer zu viel vergessen und deswegen ist das nichts für mich.

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#2 Ringordner

Diese Variante sehe ich viel im Studium und war auch schon in der Oberstufe bei ein paar Leuten in Gebrauch: Ringordner. Man hat einen großen Ordner, in dem man die Unterlagen zu allen Fächern, durch ein Register aufgeteilt, aufbewahrt und heftet neue Papiere und Mitschriften einfach in den dazugehörigen Abteil. Vorteil ist, dass man immer alle Unterlagen bereit hat und durch die Ringstruktur kein Problem hat, eine gute Reihenfolge wie eine Sortierung nach Datum gut einzuhalten. Nachteil ist sehr offensichtlich: Man schleppt einen großen schweren Ordner mit sich herum, der auch noch ganz viel Platz wegnimmt. Außerdem kann es passieren, dass die Papiere an der Löchern kaputtgehen, aber dafür gibt es ja auch extra Verstärkungen um sowas zu vermeiden oder reparieren.

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#3 Collegeblöcke

Eine Möglichkeit, die schnell sehr im Chaos enden kann ist mit Collegeblöcken. Da gibt es auch zwei Varianten. Nummer 1: Man nimmt den Block mit in die Schule oder Uni und schreibt einfach mit. Bei jedem neuen Fach wird eine neue Seite angefangen und wenn der Tag rum ist, kann man natürlich die Seiten dann irgendwie sortieren, oder so lassen, was aber dann das Chaos vorprogrammiert. Nummer 2: Mit Registern den Platz abteilen für die Fächer. Wobei das Problem wäre, dass man sich mit dem Platz schnell verschätzen kann und man dann mitten im Semester nichts mehr zum Schreiben hat. Diese Variante habe ich letztes Semester genutzt und hat am Anfang sehr gut funktioniert, bis mir dann eben leider der Platz ausgegangen ist.

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#4 Laptop

Mal weg von Füller und Papier! Mit dem Laptop oder dem Tablet zu organisieren sieht man immer häufiger. Es ist schließlich auch ziemlich praktisch. Man hat ein Tool und dadurch alle Unterlagen griffbereit. Mit Hilfe von Programmen wie Evernote oder schlicht Word kann man mitschreiben, korrigieren und ergänzen ganz ohne Papier und Tinte zu verschwenden. Es ist natürlich ein Problem für diejenigen die keinen Laptop/Notebook oder ein Tablet haben (es wäre allerdings eine Empfehlung sich sowas anzulegen). Es gibt auch typische Probleme wie Akkulaufzeit oder wenn das Gerät sich aufgehängt hat, aber der Vorteil ist man hat alles da und kann schnell mitschreiben.

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#5 Half n‘ Half

Diese Methode ist mir am liebsten, weil ich nicht super schnell am PC mitschreiben kann aber zu faul bin, das ganze Skript ausgedruckt mitzubringen (weil ich sowieso die Hälfte verliere). Mit dem Tablet oder Laptop wird das Skript angeguckt und Mitschrift wird auf Papier angefertigt. Man braucht also einen Block, Stifte und ein Gerät für das Skript. Frage ist dann immer noch: Was tun mit den Mitschriften? Da kann man eine der oberen Varianten nutzen.

So mach ich’s:

Ich benutze die „Half n‘ Half“ Variante. Mit einem Collegeblock und meinem Tablet gewappnet sitze ich in der Vorlesung und schreibe fleißig mit und verfolge die Präsentation des Professors auf dem Tablet mit, google eventuell Begriffe oder habe andere hilfreiche Unterlagen wie Gesetzesauszüge oder Übersichten parat. Die Mitschriften werden dann zuhause in einem Ringordner abgeheftet, da man bei den meisten Fächern, die Mitschriften der letzten Veranstaltung nicht mehr benötigt.

 

Kleine Tipps:

Diktiergerät – Bei manchen Lehrern oder Professoren ist es schwer mitzuschreiben und da kann es hilfreich sein, die Vorlesungen mit einem Diktiergerät zu besuchen. So kann man für den Fall, dass man nicht hinterher kommt im Nachhinein einfach alles noch mal anhören und eventuell Wichtiges ergänzen (auch wenn es eigentlich verboten ist 😉 ).

Skript ausdrucken – Egal für welche Variante ihr euch entscheidet, druckt das Skript aus, selbst wenn ihr keinen Drucker habt, die Bibliothek hat immer Optionen für Studenten. Zumindest mir hilft es mein Skript zum Lernen ausgedruckt vor mir zu haben. Vielleicht geht es euch genauso.

Datum und Foliennummer – Für späteres Lernen oder Sortieren von den Mitschriften ist es wichtig, dass ihr zu euren Notizen die dazugehörige Foliennummer und auch das Datum hinschreibt.

Neu schreiben und zusammenfassen – Die meisten Mitschriften sind sowieso nicht so toll geworden weil man unter Druck steht und schnell mitschreiben musste. Deswegen wär’s gut das geschriebene noch einmal neu zu schreiben und das wichtigste gut zu markieren.

 

Im großen und ganzen ist es wichtig wenn ihr euch ein paar Gedanken dazu macht, denn schlechte Organisation führt dann im Endeffekt zu Problemen beim Lernen, also tut eurem Zukunfts-Ich einen Gefallen.

Das war’s von mir. Bis zum nächsten Mal.

Lisa ♥

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2 thoughts on “Lernsachen organisieren – Erstihilfe

  1. Ein Tipp noch zu den Diktiergeräten… Bevor es Probleme gibt, fragt lieber. Meine Profs hatten da nie was dagegen. Und, was wirklich viel hilft: Am Handy kann man ja auch aufnehmen. Das ist dann meine Ausweichvariante. Aber bitte unbedingt respektieren, wenn jemand das Aufnehmen ablehnt. Da kann’s echt haarig werden. Bittet den Betreffenden dann, langsam zu sprechen. Als Lehrende sollte das funktionieren. Dafür sind sie auch da. Die Studis sollen ja verstehe n… ☺

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