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Mein Abiball + Abiballlook

Gerade ist wieder die Zeit der Abibälle und Abschlussfeiern und ich finde das ist ein guter Zeitpunkt ein mal in Erinnerungen zu schwelgen und euch was von meinem Abiball zu erzählen. Von der Planung bis zu dem Abend und meinem Look werde ich euch heute berichten.

Um gleich ein paar Fragen zu klären:

Ich habe einen Realschulabschluss und danach mein Abitur an einem Beruflichen Gymnasium gemacht. Es handelt sich dabei um keine Fachabitur, ich habe die allgemeine Hochschulreife, nur im Vergleich zu einem normalen Gymnasium hatte ich Wirtschaft als einen von zwei Leistungskursen. Das ganze hat drei Jahre gedauert, also Orientierungs- und Einführungsjahr und die zwei Oberstufenjahre. Sprich, insgesamt habe ich dreizehn Jahre Schule hinter mir. An meiner Schule gab es auch noch die Fachoberschule, die das Fachabitur innerhalb von zwei Jahren ablegen.

Die Planung

Wir waren ein großer Jahrgang, fünfundsechzig Jungs und Mädels plus zwanzig Schüler aus der Fachoberschule und so viele Menschen wollen in einem großen Raum untergebracht werden. Nach kurzer Absprache mit einigen Mitschülern habe ich kurzfristig entschlossen einen großen Raum in unserer Stadt zu reservieren, was im Endeffekt eine sehr gute Idee war.

Mitte der zwölften Klasse, also in unserem ersten Oberstufenjahr, setzten sich die Stellvertreter der verschiedenen Kurse zusammen und fingen an zu planen. Wir verteilten Aufgaben und Gebiete. Wer kümmert sich um die Abipartys, wer um den Kulturabend, wer hat das Auge auf die Finanzen, wer kümmert sich um den Abiball konkret und wer die Abizeitung. Die Abizeitung ist in meine Hände gefallen, aber ich habe auch bei anderen Gruppen, wie die Abiball-Gruppe, mitgewirkt.

Alle Gruppen, außer die speziell für den Abiball, waren zum größten Teil dazu da, Geld für den Abiball zu sammeln, denn immerhin braucht so ein Event viel Finanzierung.
Miete, Dekoration, Essen, Unterhaltung, Reinigung und und und…

Trotz kleineren Streitigkeiten und Diskussionen konnten wir das Geld zusammenkratzen und hatten im Endeffekt noch Geld übrig, dass wir mit Abishirts und der Abizeitung sogar mit dem Preis runtergehen konnten. Wir waren richtig stolz auf uns.

Neben der Geldsammelei musste natürlich weiter geplant organisiert werden. Wir stellten gleich zwei Kulturabende auf die Beine, für die Texte geschrieben, tanzen geübt und geprobt werden musste. Wir hatten Basare mit Essen und Getränken organsiert, Sponsoren gesucht, Partys auf die Beine gestellt, das Abimotto festgelegt, die Shirts und Pullover erstellt und an der Abizeitung gebastellt.

Es gab Disskussionen wegen Essen, der Sitzplatzvergabe, Einlaufmusik, den Rednern und und und.

Im großen und ganzen war es sehr viel Arbeit und alle haben sich sehr ins Zeug gelegt um einen schönen Abiball zu organsieren und es ist eine tolle Feier im Endeffekt heraus gekommen.

Der Ball

Der Abiball war für mich etwas chaotisch, weil einen Tag vorher meine Freunde Abiball hatten und ich dorthin fünfundvierzig Minuten mit dem Auto gefahren bin und wieder zurück. Sprich ich kam drei Uhr morgens nach Hause, habe mich ins Bad gestellt und mir meine Sockenlocken vorbereitet und bin dann gegen dreiviertel vier Morgens ins Bett. Gott sei dank durfte ich lange schlafen und bin gegen Mittag aufgestanden um mich fertig zu machen. Nach dem ich fertig war und auch meine Geschwister eingetroffen sind, fuhren wir alle zur Veranstaltung und der Tag nahm seinen Lauf.

Bereits zur Zeugnisausgabe flossen einige Tränen und der Übergang zum Programm war fließend. Ich war die Rednerin für meinen Jahrgang und hielt zusammen mit der Rednerin der Fachoberschule eine kleine Anprache, wie stolz wir alle auf uns sein können und dass wir das gemeinsam geschafft haben. Natürlich waren auch einige Witze darin und auch ein kurzes, nicht geplantes, Kichern meinerseits sorgte für größeres Gelächter der anderen.

Kurzer Ausschnitt:

Ich: ‚Wir wollten eine Rede mit Witz‘
Andere Rednerin: ‚Mit Anekdoten aus unserer Gemeinsamen Zeit‘
Ich: ‚gespickt mit Insidern‘
Andere Rednerin: ‚Und an unser interlektuell hohes Level angepasst‘
Ich: ‚…‘

Das war der Punkt an dem ich kurz lachen musste, weil man eben seine Mitschüler kennt und wenn man im wahrscheinlich schlechtesten Deutschkurs in der Geschichte der Schule war, musste man einfach über diese beinahe schon provokante Ironie kichern.

Das Programm nahm seinen Lauf, das Essen hat gut geschmeckt, ich bekam nur leider nicht so viel davon ab, weil ich die Abizeitung ausgeteilt hatte und dann das Essen wegwar.

Zum öffentlichen Teil kamen dann auch meine Freunde und wir verbrachten einen sehr schönen Abend mit viel Gelächter, Alkohol und Tränen. Ja, ich kam um die Tränen nicht herum, aber so ein Abiball ist eben auch sehr traurig. 😀

Mein Look:

Vor zwei Wochen feierte meine beste Freundin ihren Abiball und das war meine Gelegenheit meinen Look von letztem Jahr zu kopieren und diesmal schönere Bilder zu haben, da ich letztes Jahr nicht viele und nicht all zu schöne Fotos von mir hatte.

Und das ist mein Look:

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Ich bin immer noch sehr verliebt in mein rotes Kleid. Es natürlich sehr auffällig und zwischen den ganzen Blau- und Lilatönen, die zur Zeit der Trend sind, stach ich heraus wie ein bunter Hund. Mal abgesehen davon dass ich extrem blass aussehe aber ich mag diesen Kontrast. Das Kleid ist nicht von MEN’S CORNER, Peek&Cloppenberg oder anderen teuren Modeshops, sondern ich habe es hier auf Amazon entdeckt. Eher gesagt hat es eine sehr gute Freundin gefunden und sagte: „Lisa, das ist dein Kleid!“ und das war es tatsächlich. Es passt wunderschön und durch die Schnürung am Rücken kann man es gut an den Körper anpassen und die Qualität war für den Preis echt bombastisch.

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Meine Accessoires waren in Weiß und mit Spitzendetails gewählt um den Abiballlook abzurunden. Die Tasche habe ich bei Deichmann gefunden, bei den Schuhen war es nicht so einfach denn ich habe zwei Tage lang Schuhläden durchsucht. Bei Reno gab es die perfekten Schuhe, leider in Schwarz, doch bei ‚ABC-Schuhe‘ habe ich sie dann in der hintersten Ecke gesichtet.

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Der Schmuck ist sehr schlicht und filigran ausgewählt, da die Bestickung am Kleid mir schon Schmuck genug war.

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Mein Make Up sollte auch leichter sein, die Augen wurden natürlich mit Brauntönen betont aber die Lippen sollten herausstechen und die brachte ich zur Geltung mit meinem liebsten ‚Lips2Last‘ Lippenstift von Manhattan.

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Bei meiner Frisur, habe ich mir wieder meine Sockenlocken gemacht. Zu Beginn habe ich am Hinterkopf einen kleinen Pferdeschwanz gebunden und dann kleine Strähnen von der Seite genommen, leicht eingedreht und an den Zopf gesteckt um den kleinen Haargummi zu verstecken. Das ist dann dabei herausgekommen.

abiball

Als meine Füße vor Schmerz um Hilfe schrien, wechselte ich zu schlichten Ballerinas.

Also ein kleiner TIPP: Wechselschuhe einpacken! 😀

Das war meine Geschichte zum Abiball und mein Look dazu, ich hoffe er gefällt euch, lasst doch Feedback da und schreibt mir wie euer Abiball oder Abschlussfeier war.

Wenn ihr wissen wollt was ich im normalen Alltag anziehe:

Alltagsoutfit

Oder wollt ihr lieber ein auffälliges Make Up sehen:

Red Queen Make Up

Bis zum nächsten Mal!

Lisa♥

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3 thoughts on “Mein Abiball + Abiballlook”

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