BLOGOVERLOAD?

Sind vier Beiträge in der Woche zu viel?

Vor kurzem habe ich euch meinen ‚Blog-Plan auf Probe‘ vorgestellt, den ich in den nächsten Wochen verfolgen wollte. Ob es geklappt hat oder ob es eher ein Blogoverload war und was ich damit für Erfahrungen gesammelt habe, erfahrt ihr in diesem Post.

Wie alles begann:

In meinem ‚Organisation für Blogger‘ Post habe ich euch neben einfachen Tipps zum Thema Organisation zum Schluss einen Blog-Plan vorgestellt, an den ich mich die nächsten drei Wochen halten wollte und auch sagen kann. Das Ziel war euch mehr Themen zu bieten, meine Belastungsgrenzen zu testen und einfach zu sehen, was alles möglich ist.

Vier Beiträge in der Woche sind dabei raus gekommen, Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag waren die Uploadtage. Montags wollte ich mit euch frisch in die Woche starten und einen Look vorstellen, daher auch der Name ‚Look Monday‘ (sehe hier alle Beiträge aus dieser Kategorie). Dabei kam ein Post zu einem inspirierten Make Up, zwei Outfits und eine Methode, sich Locken ohne Hitze zu zaubern, raus. Mittwochs war der übliche ‚Uploadtag‘ also alles was mir sonst eingefallen ist, ‚Marketing mit Facebook‚, eine Blogparade, ein Bullet Journal Set Up und ein Rezept. Der Freitag wurde ‚Impression Friday‚ genannt und ihr konntet Rezensionen, Eindrücke aus meinem Alltag und etwas über Produkte lesen. Die Woche wurde mit der ‚Sundays Top 5‚ Rubrik beendet und ich habe euch fünf Filme zu verschiedenen Genre vorgestellt, wo bei ich da schon nach zwei Posts nicht mehr konnte.

Klingt nach viel und es war auch tatsächlich viel im Rückblick: vierzehn Beiträge über sogar vier Wochen verteilt, ein richtiger Blogoverload eben. Aber es hat mir sehr viel Spaß gemacht, denn so habe ich mich mehr mit meinem Hobby und meiner Leidenschaft beschäftigt und war sehr zufrieden und ausgeglichen. Ich weiß, es gibt auch Blogger, die es hinbekommen jeden Tag einen grandiosen Post zu veröffentlichen, was ich auch sehr bewundere, aber für mich ist es derzeit einfach nicht möglich neben dem Studium.

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Während dieser Zeit habe ich bei einigen Faktoren Veränderungen gemerkt und über die sprechen wir heute.

Produktivität

Ich hatte im Hinterkopf mit Beginn des Plans ein kleines Experiment gestartet: Wie wirkt sich der Blogoverload auf meine Produktivität aus? Werde ich weniger sinnlos auf dem Handy rumtippen, mich von dem Fernsehprogramm berauschen lassen oder werde ich lernen meine Zeit sinnvoller zu nutzen und mehr aus meinen Möglichkeiten zu schöpfen?

Wenn man betrachtet, dass ich bis auf zwei Mal, alle Blogbeiträge pünktlich (immer halb eins am Posttag) hochgeladen habe, könnte man meinen meine Produktivität ist gestiegen. So sagt es mir auch mein Gefühl. Ich saß nicht (sinnlos) vor dem Fernseher und die nicht genutzte Zeit hat sich minimiert. Obwohl der Plan eher dazu gedacht war, meinen Ausgleich zum Studium zu vergrößern und mehr Zeit in mein Hobby zu investieren, hat sich auch die Produktivität in der Uni verbessert. Im Selbststudium kam ich besser zurecht und schneller voran, Prioritäten zu setzen fiel mir leichter und in meiner langen Mittagspause sich noch mal in die Bibliothek zu setzen war absolut kein Problem.

Also ja, ich wurde produktiver. Meine Zeit wurde sinnvoll genutzt aber ich war teilweise auch ziemlich ausgelaugt.

Qualität

Meine große Sorge war, dass meine Blogbeiträge nicht mehr meinen von mir selbst geforderten Qualitätsstandards entsprachen. Leider ist mit der Erhöhung der Anzahl von Blogbeiträgen in der Woche meine Qualität pro Blogbeitrag gesunken, weil ich einfach nicht mehr so viel Zeit in die einzelnen Blogbeiträge investieren konnte. Die ‚eintausend Wörter‘ Marke habe ich nicht ein einziges Mal geknackt und die Anzahl der Bilder lies auch zu wünschen übrig. Also hatte der Blogoverload seine Spuren hinterlassen
Allerdings war der Umfang der Themen, die ich euch bieten konnte, dafür hoch und hat mich sehr stolz gemacht. Euch Vielfalt zu bieten war mein Ziel und das habe ich auch erreicht, leider hatte das auch seine Kosten. ‚Qualität hat ihren Preis‘ wie es so schön heißt, nur leider sind wir nicht in der ‚Spee‘ Werbung wo mir eine Zeichentrick – Figur das Gegenteil beweisen könnte.

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Kreativität

Ich denke jeder Blogger und jede Bloggerin hat Angst, dass einem irgendwann die Postideen ausgehen und auch ich habe befürchtet, dass meine Kreativität eines Tages ausgeschöpft sein würde. Doch tatsächlich war das nicht der Fall. In meinem Kopf flitzten die Ideen durch die Gegend und ich habe eine große Liste, die ich nach und nach für euch abarbeiten kann. Ob alles umsetzbar ist, kann ich nicht sagen, aber ich denke es sind coole Themen für euch dabei. Meine Ideen fehlen mir meistens in Phasen, in denen ich weniger blogge, in den Sommerferien zum Beispiel.

Werbung

Auch wenn die Aktivität meinerseits auf dem Blog zugenommen hat, mussten die Social Media Kanäle etwas leiden. Klar konnte ich euch jeden zweiten Tag einen neuen Beitrag anpreisen, allerdings kam ich kaum hinterher und ärgerte mich, dass ich für meine Beiträge nicht mehr Werbung machen konnte, denn immerhin steckte da Müh und Arbeit drin. Dennoch hatte ich das Gefühl, Facebook und Instagram nahmen meine Zeit am Handy komplett in Beschlag und ich war damit beschäftigt mit euch zu interagieren und auch euch über meinen Alltag und Blog auf dem Laufenden zu halten.

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Soziales Umfeld

Ich bin meinem Umfeld gegenüber noch recht verschwiegen, was meinen Blog angeht, allerdings war ich so oft auch in Anwesenheit meiner Freunde mit Werbung machen, Ideen festhalten oder Posts schreiben beschäftigt, dass ich dann nicht mehr irgendwelche ‚Ausreden‘ mir einfallen lies, sondern einfach sagte: ‚Ich mach kurz was für meinen Blog‘ und das gab mir auch eine Art Erleichterung und ein positives Gefühl. Allerdings lies ich mein Umfeld öfter links liegen weil noch was für den Blog getan werden musste und das war nicht so schön.

WIE GEHT ES JETZT WEITER?

Aufgrund der kommenden Klausurenphase werde ich die Anzahl der Beiträge pro Woche wieder auf einen beschränken, denn meiner Meinung nach braucht ein Blogpost viel Zeit, viel Recherche und auch viel Liebe zum reinstecken und ich möchte euch qualitativ hochwertigen Stoff (also richtig guten Stoff) zum Lesen geben. Ich würde euch gern mehr bieten, aber dafür reicht meine Zeit nicht aus, denn das Studium benötigt gerade mehr Aufmerksamkeit, als alles andere. Ich hoffe ihr könnt das verstehen, aber immerhin könnt ihr euch auf einen Beitrag pro Woche freuen.

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AUßERDEM: Ich habe letztens die 200 Follower Marke auf Instagram geknackt und es gibt eine kleine Verlosung als Dankeschön die noch bis heute Abend läuft. Schaut einfach mal auf meinem Account vorbei und nehmt teil. 🙂

 

Das war es von mir für heute.

Bis zum nächsten Mal!

Lisa ♥

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