Dinge, die ich als Blogger lernte…

Hello! 🙂

Mit meinem alten Blog, und dem davor, war ich insgesamt schon 4 Jahre als Blogger präsent und bin damit gewachsen und habe mich verändert. Auf diesem Weg habe ich die eine oder andere Lektion gelernt, sowohl aus Selbsterfahrung als auch von Anderen. 🙂
Mein Blog war nicht mega groß oder bekannt, geschweige denn berühmt, aber die Dinge die ich lernte, kann wahrscheinlich jeder Blogger nachvollziehen und auch den einen oder anderen Tipp mitnehmen aus diesem Post der auch gespickt ist mit alten Bildern von mir (weil… ich hab keine neuen)  🙂

Von nichts kommt nichts

Damit dein Blog besser rüberkommt, solltest du in ein paar Essentials investieren um einen guten Eindruck zu machen. Zum Beispiel in eine gute Kamera, denn qualitativ gute Bilder sind die halbe Miete auf einem Blog. Auch in eine eigene Domain zu investieren ist sehr clever und günstiger als man vielleicht denkt.
Für weitere Anregungen einfach mal die Suchmaschine antreiben, auf Pinterest und anderen Blogs stöbern.
5 Beispiele, findest du auf Kochkarusell -> http://kochkarussell.com/5-investitionen-fuer-deinen-blog/

Meine Vorschläge:
Eigene Domain (vielleicht Webhoster und gleich eine komplett eigene Webseite gestalten)
Gute Kamera
Softbox (um auch mal eine Nachtschicht einlegen zu können beim Fotografieren und perfekt ausgelichtete Bilder)

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Qualität ist besser als Quantität

Jaja, bereits bekannt aber trifft eben auch immer zu. Anstatt 7 Tage die Woche einen Post mit vielleicht 100 halbherzig geschriebenen Wörtern und in der letzte Sekunde geschossene Bilder, lieber nur einen Post in der Woche mit Herzblut und Leidenschaft geschrieben und viel Mühe und Liebe reingesteckt, denn sowas spürt man als Leser einfach und kommt viel sympathischer rüber.
Was auch oft in meinem Kopf steckte: ‚Scheiße, wieder Samstag, hab die ganze Woche keine Zeit gehabt, jetzt muss ich noch schnell was machen‘ und das Resultat ist dann auch nicht immer begeisternd.

Meine Tipps:
-Back-Up-Posts vorbereiten, vielleicht eine Produkt Review oder was euch auch in den Sinn kommt und worauf ihr im Notfall zurück greifen könnt 🙂
-Zeit nutzen – Sonntags ist meistens bei mir Fototag, d.h. ich fotografiere viele verschiedene Dinge, teilweise auch mich selbst. Ich schreibe aber auch sobald mir was einfällt, einfach drauf los.
– wenn’s nicht klappt, dann klappt es nicht, wenn mal eine Woche richtig schlecht gelaufen ist, alles nicht funktioniert und alles gegen dich steht, dann akzeptiere den Wink mit dem Zaunpfahl und gönn dir diese kleine Auszeit. Du bist auch nur ein Mensch. 🙂

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Deine Meinung zählt zuerst und zuletzt

Es ist wichtig, dass du auf dein Bauchgefühl hörst. Nicht nur als Blogger sondern auch als Mensch in allen Lebenslagen. Im Endeffekt kann man es niemanden recht machen, deswegen solltest du der Mensch sein, dem du es als erstes und auch als letztes recht machst. Dies trifft sowohl auf Kooperationen zu, als auch auf alles andere. Blogeinträge, Outfits, Looks, und und und! Klar, sich mal die Meinungen von anderen zu holen, wenn man sich unsicher ist, ist etwas anderes, aber man sollte sein Leben nicht von den Leuten in deinem Umfeld bestimmen lassen.
‚Ich finde, du solltest mehr über Bücher auf deinem Blog schreiben, Outfits sind nicht dein Ding.‘
‚Du solltest dir wieder einen Ponny schneiden lassen, das sah viel besser aus.‘
Diese Meinungen sind absolut subjektiv und treffen nicht wirklich meiner Meinung zu. Allerdings kann ich mir durch diese und ähnliche Aussagen viel besser meine eigene Meinung bilden. Wenn ich jemanden wegen einem Outfit frage und dieser sofort sagt, es wäre furchtbar, merke ich wie gut es mir doch gefällt und ziehe es dann noch lieber an. Kann aber auch sein, dass da der kleine Trotzkopf in mir rauskommt. 😀

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Inspirieren statt Kopieren

Das ist mir am Anfang als Blogger an mir selbst ausgefallen, besonders wenn mir keine Ideen für Blogposts eingefallen sind, habe ich mir viel zu sehr von anderen abgeguckt. Ich habe mir Outfits genauso nachgekauft und sie beinahe im selben Wortlaut vorgestellt. Die gleichen Dinge, Lippenstifte, Lidschatten, Stifte, Bücher, Kleinkram für die Tasche gekauft und ohne sie wirklich selbst zu testen habe ich sie einfach weiterempfohlen weil andere es taten. Auch Post-Arten, die ich für sinnlos empfand, wie Monatsfavoriten oder ‚What’s in my Bag‘ habe ich einfach gemacht weil es jeder getan hat. Ich bin zu sehr mit dem Strom geschwommen. Und anstatt einfach kopieren sollte man sich davon inspirieren lassen. Das Gesehene auf sich wirken lassen und seine eigene Interpretation abgeben oder auch was komplett anderes machen. Macht also was anderes, macht was ihr wirklich wollt. 🙂

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Raus aus der Wohlfühlzone

Am Anfang habe ich mich gar nicht getraut, raus zu gehen und Fotos zu machen und wenn, dann habe ich mich schnell hinter einem Baum versteckt wenn jemand vorbei kam. Ich war mega schüchtern. Mal einen Freund fragen, ob er ein Bild von meinem Outfit machen konnte, konnte ich einfach nicht. Ich habe mich einfach nicht getraut die Klamotten zu tragen oder zu kombinieren wie ich sie wollte, aus Angst es sieht zu ausgefallen aus, es sieht zu unvorteilhaft aus. Da war ich dann doch lieber das graue Mäusschen im Hintergrund.
Mein Tipp:
Raus aus der Wohlfühlzone! Geht raus und zieht euer Ding durch so wie ihr es gerne tun würdet. Ignoriert die Blicke der anderen!
Oder: Probiert was neues aus. Lest mal ein Buch was nicht zu eurem klassischen Genre passt, probiert mal ein neues Rezept aus, belest euch mal zu euch fremden Themen, macht eine neue Sportart, traut euch an Fashion Pieces, die ihr noch nie angezogen habt, aber schon immer schön fandet. 🙂

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Perfekt ist langweilig

Die perfekte Bloggerin, jeden Tag Bilder auf Instagram mit perfekt ausgerichtetem Essen, Yoga- und Meditationsposen, Seflies auf denen die Haare wunderschön ‚zufällig‘ liegen und das beste Make Up aller Zeiten auf einem makellosen Gesicht. Natürlich nur High-End Produkte und das gesündeste Essen mit Bio-Chia-Samen, ohne Gluten und daneben einen grünen Smoothie oder einen Teatox-Tee. Achja, Sport macht sie auch noch, also hat sie eine mega Figur. Immer top durchorganisiert, jeden Tag ein umwerfender Post, einen online-Shop hat sie auch noch.
Nope, diese (meine) Ansicht einer perfekten Bloggerin, gibt es nicht. Oder doch? Vielleicht gibt es zu viele die nach Perfektion streben und gestehen sich die liebenswürdigen Makel nicht ein die sie zu etwas besonderes machen.
Und mal nebenbei, wenn ich durch Instagram scrolle und dann 10x ein ähnliches Bild kommen würde von einem Mädel, das Yoga macht, lösche ich Instagram.
Dann sitzt du eben abends mal da mit einer Pizza und die Sportmatte wurde seit 3 Tagen nicht angerührt.
Und dazu passt auch super der nächste Punkt…

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Lach über dich selbst

…Deine Makel machen dich menschlich und deine ‚Fehler‘ sind nicht so schlimm wie du denkst. Ich bin furchtbar tollpatschig und selbst wenn ich mich am Anfang ärgere, ist es manchmal schon ziemlich lustig.
Story-Time
Im Sportunterricht sollten wir für eine Erwärmung am Volleyball-Netz hochspringen und unseren Partner darüber abklatschen. Ich bin nur einmal hoch gesprungen und lag sofort auf dem Boden weil ich mit dem Fuß umgeknickt bin. Meine erste und einzige Reaktion: Ich habe lauthals losgelacht. Keine Ahnung, wie das für die anderen aussah, aber es war doch schon ziemlich lustig. Kinder, ich bin sogar zu blöd um auf der Stelle zu hüpfen. 😀
Durch dieses Lachen, nimmt man sich selbst und vor allem die anderen nicht mehr so ernst. Dann bin ich eben hingefallen, na und?
‚Dann habe ich eben eine große Nase, aber die gleiche Nase hat auch mein lieber Opi‘ (Story von Ella The Bee)
Es sind besonders unsere ‚Makel‘ die uns besonders machen. Diese Eigenschaften die wir vielleicht nicht an uns mögen. Wir sind doch nur Menschen und sollten uns akzeptieren wie wir selbst sind.

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Du bist Blogger, sei Stolz drauf!

Ich habe mich bis letztes Jahr mit meinem Blog sehr versteckt, ich habe mich nie getraut darüber zu sprechen und vor allem beim Dating habe ich eins meiner liebsten Hobbies verschwiegen. Dann habe ich diesen Post auf meinem alten Blog veröffentlicht und den Link auf meinem privaten Facebook-Account gepostet.
Die Reaktion meiner Bekannten und Freunde hat mich zu Tränen gerührt. Ich hätte mich nie damit verstecken sollen. Ich hätte von Anfang an offen mit dem Thema meinem Umfeld gegenüber umgehen sollen, denn ich habe nun so viel Unterstützung erhalten. Die größte Unterstützung ist mein Liebster, der mir sogar bei Fotos zur Seite steht und das Fotografieren gerne übernimmt und auch mal gerne einen Blick über meine Posts wirft.

Mensch! Du bist Blogger! Ist doch mega cool! Das ist doch so als würde man sagen, man betreibt einen Sport. ‚Ich bin Schwimmerin.‘ ‚Ich bin Bloggerin.‘ Wo ist denn da der Unterschied? Blogger sein ist etwas tolles, sei es nur ein Hobby oder ein Beruf. 🙂
Blogger sein ist auch eine s***** Arbeit, also kann man das mit Stolz präsentieren! 🙂

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Das waren meine ‚Weisheiten‘ die ich als Blogger gelernt habe. Natürlich sind das auch Dinge die man durch das einfache Leben lernt, aber ich persönlich habe sie durch das Bloggen gelernt. 🙂

Das war’s von mir, bis zum nächsten Mal.

Lisa ♥

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5 thoughts on “Dinge, die ich als Blogger lernte…

  1. Liebe Lisa,
    danke für diesen tollen Post. Auch ich habe durch das Bloggen schon viel gelernt 🙂
    Genau wie du habe ich mich anfangs nicht getraut draußen Bilder zu machen, aber mittlerweile ist mir egal was die anderen denken oder sagen – Wie du schon sagst: Ich bin Blogger und ich bin stolz darauf.
    Natürlich hast du recht und von nichts kommt nichts – wobei vielleicht wird man ja influencer of the year 😛
    Spaß beiseite. Man sieht wie viel Mühe du dir gibst ❤ Mach weiter so
    Liebste Grüße
    Sassi

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